Warten auf die neuen Buswartehäuschen

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Auch an der Ortsdurchfahrt in Parsit steht das neue behindertengerechte Wartehäuschen noch nicht.

BREMEN -  Bei der Errichtung von zwölf neuen, behindertengerechten Buswartehäuschen im Gemeindegebiet ist es zu Verzögerungen gekommen. So sind bislang erst sechs Haltestellen erneuert, erst eine wurde behindertengerecht ausgebaut. In einem Schreiben an die beteiligten Firmen hat die Verwaltung deshalb jetzt Druck gemacht.

Das jedenfalls hat der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Heinz Robbert auf Anzeiger-Nachfrage erklärt.

Und nach seinen Aussagen sei die Frist zur Errichtung der neuen Wartehäuschen auch bereits verstrichen.

Wobei es auch aus finanzieller Sicht wichtig wäre, dass die Schaffung der Haltestellen zügig erfolge, da bis zum 30. Juni geprüfte Rechungen für die Umsetzung der Maßnahmen vorliegen müssen, um in den Genuss der zugesagten Fördermittel des Landes tatsächlich zu kommen, wie Heinz Robbert im Anzeiger-Gespräch weiter ausführte. Die nämlich habe er gestern parallel bei den zuständigen Stellen abgerufen.

Bekanntlich hatte die Verwaltung im März die Aufträge für die Lieferung und Errichtung von insgesamt zunächst zwölf neuen Wartehäuschen in Höhe von 62 000 Euro sowie für die Straßenbauarbeiten in Höhe 58 000 Euro vergeben. Und folgende Standorte sollen danach in einem ersten Bauabschnitt ausgebaut werden: In Bremen an der Conrad-von-Ense-Schule (als Ergänzung zur bestehenden Haltestelle) sowie an der Busschleuse am Ruhner Weg, in Höingen an der Burgstraße im Bereich der Schule, in Waltringen im Eck Wickeder Straße/Dreieck sowie auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in Niederense am Bernhardusplatz und am Steetsberg sowie in Parsit an der Neheimer Straße am Aldi, am Kindergarten im Wachtelweg sowie gegenüber des Südwegs. Bislang jedoch stehen noch längst nicht alle Wartehäuschen, weshalb man jetzt im Rathaus tätig geworden ist.

Ungeachtet der Verzögerung der Verwirklichung dieses erstes Bauabschnitts sind mittlerweile die Arbeiten für die Schaffung von 26 weitere Wartehäuschen ausgeschrieben worden. Damit wären dann 38 von insgesamt 57 Haltestellen behindertengerecht ausgerüstet.

Die Förderung der Maßnahme beläuft sich auf 85 Prozent der insgesamt bei 357 000 liegenden Gesamt-Kosten. Der Eigenanteil der Gemeinde Ense beträgt 45 000 Euro. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund hatte die Politik dem Vorhaben zugestimmt. - det

Quelle: Soester Anzeiger

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