Wasserleitung in der Schüngelstraße in Ense-Waltringen wird saniert

Zwei Rohrbrüche traten am Montag auf.

Waltringen – Die Wasserleitung in der Waltringer Schüngelstraße wird auf einer Länge von gut 125 Metern komplett saniert. Das hat Ulrich Häken aus Bremen, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Mitglied des Aufsichtsrates der Lörmecke Wasserwerke GmbH, am Dienstagmachmittag gegenüber dem Anzeiger angekündigt.

Und Grund für das Wasserwerk als zuständiger Versorger, die Sanierung durchzuführen, waren gleich zwei Rohrbrüche zu Wochenbeginn. Auf die Anwohner kommen laut Aussage des Politikers dabei keine Kosten zu.

Wie ein Anlieger im Gespräch mit dem Anzeiger ergänzte, sei es in der vergangenen Zeit immer wieder zwei- bis dreimal pro Jahr zu Rohrbrüchen in der Schüngelstraße gekommen. Ein Zustand, den man vor allem den älteren Anwohnern nicht noch länger zumuten könne. Es beständen Zweifel, ob es wirtschaftlich ist, ständig nur Reparaturen durchzuführen, anstatt einmal komplett zu sanieren, so die Einschätzung. Der Zustand der maroden Wasserrohre werde offensichtlich seit Jahren hingenommen und das Risiko eines größeren Schadens deshalb nicht abgewendet. Ulrich Häken bestätigte, dass das betreffende Rohr noch zum Altbestand des Versorgers gehöre. Insofern wolle man nun entsprechend reagieren.

So werden in dieser Woche sechs Kopflöcher ausgeschlachtet, jeweils an den Hausanschüssen und Übergängen. Dann ist geplant am Montag, 27. Januar, ein 108 Meter langes Druckrohr in die alte Leitung einzuziehen. Dann werden die Löcher verschlossen, sodass die Maßnahme in der nächsten Woche schon abgeschlossenen wird. Die Kosten liegen zwischen 10.000 und 12.000 Euro.

Das Lörmecke-Wasserwerk versorgt als 100-prozentiges Tochterunternehmen des Kreises Soest neben Ense noch Erwitte, Anröchte, Möhnesee und einige Ortsteile von Soest, Bad Sassendorf, Warstein und Werl mit Trinkwasser.

Quelle: Soester Anzeiger

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