Wegweiser für Enser Senioren und Notfallausweis

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Präsentieren den Seniorenwegweiser und den Notfallausweis (von links): Bürgermeister Hubert Wegener, Sozialarbeiterin Kristina Jost und Fachbereichsleiter Dennis Schröder.

Bremen – Neues aus dem Rathaus: So hat die Gemeinde Ense einen Seniorenwegweiser und einen Notfallausweis herausgegeben.

Diese sind ab sofort im Rathaus, bei Ärzten und Apotheken und in einigen Geschäften erhältlich, wie die Verwaltung jetzt mitteilt. 

Bürger ab 75 Jahren werden die Veröffentlichungen postalisch erhalten. 

Die ambulanten und stationären Einrichtungen, Ärzte, Apotheken, soziale Institutionen und Vereine aus Ense, die mit und rund um den Senior arbeiten, wirken beim Runden Tisch „Alter und Pflege stärken in Ense“ zusammen. In diesem Gremium kam der Wunsch nach einem eigenen Seniorenwegweiser auf.

Unterstützt durch den Verein Enser Möbel & Mehr konnte diese Idee nun in die Tat umgesetzt werden. 

Da mit dem Älterwerden auch neue Fragen und Herausforderungen auftauchen, die zum Beispiel durch plötzliche körperliche Einschränkungen entstehen, benötigen viele Senioren Beratung und Unterstützung. Im Seniorenwegweiser sind wichtige Ansprechpartner auf einen Blick zu finden. 

Zudem wurden wichtige Themen aufgegriffen, die dem Leser bestenfalls eine erste Orientierung bieten können. Besondere Bedeutung wurde auf das Kapitel „Freizeitangebote und Ehrenamt“ gelegt. 

Viele Enser, so die Intention der Verantwortlichen für die Erstellung der Broschüre, seien mit dem Eintritt in das Rentenalter fit und voller Tatendrang und könnten in Ense zahlreiche Freizeitaktivitäten finden. So ist die Freude bei Bürgermeister Hubert Wegener groß: „Freizeitangebote in Ense sind auch für den Seniorenbereich vielseitig und stark. Wir können stolz auf das starke ehrenamtliche Engagement in Ense sein.“ 

Alter gehe zudem einher mit vielen Kompetenzen, Wissen und Lebenserfahrung. So könnten viele Senioren sich auch selbst ehrenamtlich einbringen und im Seniorenwegweiser Möglichkeiten für das eigene Engagement entdecken. Hier kann die Sozialarbeiterin der Gemeinde Ense, Kristina Jost, angesprochen und vermittelnd tätig werden. 

Der Notfallausweis kann im Portemonnaie mitgeführt werden und im Ernstfall Informationen für die behandelnden Ärzte bieten.

Quelle: Soester Anzeiger

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