Wehr genießt in Verwaltung und Politik hohes Ansehen

Bremen - Verwaltung und Politik legen großen Wert darauf, dass bei „allen Überlegungen zu strukturellen Anpassungen, zu Rationalisierungen und zur Einsparung von Kosten (...) zu beachten“ ist, „dass die Bereitschaft der Feuerwehrkameraden, sich unentgeltlich und selbstlos für die Bürger einzusetzen, erhalten bleibt.“

Dieses Fazit jedenfalls wird im aktuellen Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Ense gezogen, der im jüngsten Rat einstimmig angenommen worden ist.

Und vor diesem Hintergrund sind dann auch jene Ausführungen zu sehen, die sich auf notwendige Investitionen für die „Blauröcke“ beziehen. So heißt es nämlich ferner, dass „trotz der insgesamt guten personellen und sachlichen Ausstattung“ auch „in den Folgejahren in die Ausstattung der Feuerwehr investiert werden“ müsse. Mehrere Fahrzeuge erreichten in Kürze ein Alter von 30 oder mehr Jahren. Ersatzbeschaffungen seien unumgänglich. „Auch im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung sind Investitionen erforderlich, um den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen“, heißt es weiter.

Und so spricht man sich unmissverständlich für die Beibehaltung der bestehenden dezentralen Struktur und den Erhalt der Löschgruppen aus. „Die Feuerwehr ist die wichtigste Sicherheits- und Gefahrenabwehreinrichtung in unserer Gemeinde“, ist man überzeugt. Doch nicht nur das.

„Nicht zuletzt sei erwähnt, dass die Feuerwehr, neben den eigentlichen feuerwehrtechnischen Aufgaben, auch einen wichtigen Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in den einzelnen Ortsteilen darstellt. Das Ehrenamt in der Feuerwehr muss weiterhin hohe Anerkennung in der Bevölkerung und bei den politisch Verantwortlichen finden. Bei allen Entscheidungen muss berücksichtigt werden, dass der Schutz der Bevölkerung gegen unterschiedlichste Gefahren von den Schultern ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger getragen wird“, zollte man den Kameradinnen und Kameraden höchste Wertschätzung.

In der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Ense engagieren sich aktuell 238 Frauen und Männer, denen insgesamt 13 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen. Schwerpunkteinheit ist und soll auch bleiben der Löschzug Bremen.

Quelle: Soester Anzeiger

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