Wehr hält Hilfsfristen ein

BREMEN ▪ Die Feuerwehr kann in 90 Prozent ihrer Einsätze den Ort des Geschehens innerhalb der Hilfsfrist von acht Minuten mit einer Funktionsstärke von zehn Einsatzkräften erreichen.

Dabei stehen genügend Atemschutzgeräteträger und Führungskräfte zur Menschenrettung bei einem standardisierten Schadensereignis zur Verfügung. Weitere fünf Minuten später stehen 16 Funktionen (eine Staffel, eine Gruppe und ein Zugführer) zur Verfügung. Dieses Schutzziel hat der Rat auf der Grundlage des neu erstellten Brandschutzbedarfsplanes beschlossen.

Diese Vorgabe beschränkt sich dabei auf solche Einsätze, bei denen die Wehr hoheitliche Aufgaben nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz wahrnimmt. Hiervon betroffen sind die Bekämpfung von Schadenfeuern, Hilfeleistungen bei Unglücksfällen oder Hilfeleistungen bei öffentlichen Notständen.

Doch nicht nur das: Auf Grundlage des Papiers wurde einstimmig ein zweites Schutzziel formuliert, das die Durchführung von Einsätzen regelt, bei denen keine Menschen, Tiere oder andere Sachwerte gefährdet sind. Hierin wird festgehalten, dass in 80 Prozent der Einsätze, bei denen die Inanspruchnahme von Sonderrechten nicht gerechtfertigt ist, der Einsatzort innerhalb von zwölf Minuten nach der Alarmierung mit einer Funktionsstärke von sechs Einsatzkräften erreicht wird.

Quelle: Soester Anzeiger

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