Wirtschaftsförderin verlässt das Enser Rathaus

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Seit Jahresbeginn war Carina Gramse Wirtschaftsförderin in Ense.

Bremen – Die Gemeinde Ense braucht einen neuen Wirtschaftsförderer. Denn nach nur sechs Monaten im Amt hat Carina Gramse  am Montag ihre Kündigung im Rathaus eingereicht.

Sie tritt bereits am 1. Juli einen Job in der Wirtschaftsförderung der Stadt Menden an.

Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresen  im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt. 

Er bedaure den Schritt persönlich sehr, so Andreas Fresen. Den Wunsch von Carina Gramse nach Veränderung habe man allerdings uneingeschränkt zu respektieren, zollte ihr der Beigeordnete größten Respekt. 

Die bislang von Carina Gramse übernommenen Aufgaben werde er nun innerhalb seines Fachbereiches neu verteilen.

Carina Gramse war als Wirtschaftsförderin seit Jahresbeginn dem Fachbereich Bauen und Gemeindeentwicklung, Wirtschaftsförderung und Tourismus angegliedert. Offiziell handelt es sich dabei um eine Stabsstelle. 

Wobei die Wirtschaftsförderung zwar das Hauptaufgabengebiet von Carina Gramse mit 40 Prozent ihrer Arbeitszeit darstellen sollte. 20 Prozent ihrer 39 Wochenstunden aber hatte sie in die Förderkoordination zu investieren. Ein Feld, das der ehemaligen Regionalmanagerin der „Leader“-Region „Börde trifft Ruhr“ bestens bekannt war. 

Aber auch den heimischen Firmen sollte Carina Gramse als Förderkoordinatorin zur Seite stehen. Desweiteren kümmerte sie sich um den Klimaschutz, die Bauleitplanung, den Tourismus und das weite Feld der Breitband-Versorgung in Ense. 

Wobei Andreas Fresen von Anbeginn an wichtig war: Wirtschaftsförderung sollte Chefsache im Rathaus bleiben, Carina Gramse die an verschiedenen Stellen in der Verwaltung laufenden Bemühungen in dieser Richtung koordinieren und die erste Ansprechpartnerin für die heimischen Betriebe sein. „Eine spannende Aufgabe“, auf die sie sich sehr freue, hatte es bei ihrer offiziellen Vorstellung am 7. Januar im Rathaus im Beisein von Andreas Fresen geheißen.

Quelle: Soester Anzeiger

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