Zukünftige Sekundarschule im gebundenen Ganztag

Die Conrad-von-Ense-Schule soll zum 1. August 2014 zur Sekundarschule werden, als Verbundschule zum 31. Juli 2019 auslaufen.

BREMEN -  Die Conrad-von-Ense-Schule als zukünftige Sekundarschule wird auf mindestens drei Züge festgelegt und als teilintegrierte Schule im gebundenen Ganztag geführt.

Der sukzessive Aufbau als Sekundarschule soll mit dem Schuljahr 2014/2015 ab dem 1. August des nächsten Jahres beginnen. Die Verbundschule wiederum läuft zum Schuljahresende 2018/2019 aus. Der Schulstandort bleibt unverändert.

Das jedenfalls hat der Schulausschuss in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen und damit die Umwandlung der Conrad-von-Ense-Schule von einer Verbund- in eine Sekundarschule einen entscheidenden Schritt vorangetrieben. Dabei machte Schulleiterin Stephanie Bingener den Abgeordneten die sich ohnehin seit geraumer Zeit abzeichnende Entscheidung für eine Sekundarschule nur wenige Sekunden vor der Abstimmung noch ein Stückchen leichter. Denn für die engagierte Pädagogin ist die Sekundarschule die „konsequente Weiterentwicklung der Verbundschule“, so die Rektorin.

Wobei seit Dienstagabend klar ist: Stimmt auch der Gemeinderat der beabsichtigten Gründung der Sekundarschule aus der bestehenden Verbundschule zu, dann werden in der Conrad-von-Ense-Schule als Sekundarschule die Jahrgangsstufen 5 und 6 gemeinsam in allen Fächern im Klassenverband geführt. Ab der Klasse 7 sind dann in Englisch und Mathematik „Anspruchsdifferenzierungen“ vorgesehen. Diese können sowohl in Anspruchskurssystemen als auch innerhalb des Klassenverbandes angeboten werden, heißt es in dem der Politik am Dienstag am Dienstag vorgestellten „pädagogischen Konzept zur Änderung der Verbundschule in eine teilintegrierte Sekundarschule der Conrad-von-Ense-Schule“. Ab der Jahrgangsstufe werden die weiteren Fächer Deutsch und Physik/Chemie sowie Englisch und Mathematik in äußerer Fachleistungsdifferenzierung unterrichtet.

Vorgesehen ist ferner, dass alle Schülerinnen und Schüler montags, dienstags und donnerstags verbindlichen Nachmittagsunterricht haben sollen. Mittwochs und freitags können die Kinder und Jugendlichen an freiwilligen Nachmittagsangeboten wie Arbeitsgemeinschaften, Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern oder „Schüler helfen Schüler“-Projekten teilnehmen. Hier, so das Konzept, böte sich auch der Raum für die Teilnahme an jahrgangsübergreifenden Projekten an. Um den Tagesrhythmus „ruhiger und konzentrierter zu gestalten und methodische Unterrichtsvielfalt zu fördern“, ist vorgesehen, „überwiegend in einem 90-Minuten-Rhythmus“ zu unterrichten.

Quelle: Soester Anzeiger

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