Zuschuss für Marien-Schützen

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Aus eigenen Mitteln kann die Schützenbruderschaft St. Marien Waltringen ihre Halle nicht renovieren und hat die Gemeinde Ense um Hilfe gebeten in der Form, dass die Pauschalzuschüsse der nächsten zehn Jahre als einmalige Zuwendung ausgezahlt werden. J

WALTRINGEN ▪ Zur Renovierung der Schützenhalle Waltringen soll der Schützenbruderschaft St. Marien Waltringen im Vorgriff auf die jährlich auszuzahlenden Pauschalzuschüsse für die Dauer von zehn Jahren eine einmalige Zuwendung in Höhe von 10 000 Euro gewährt werden.

Mit diesem Vorschlag der Verwaltung wird sich der Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 17. April, auseinandersetzen. Der Betrag soll im Haushaltsplan 2013 veranschlagt werden.

Die Schützenbruderschaft St. Marien Waltringen hat in einem Schreiben vom Ende März an die Verwaltung darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr umfangreiche Renovierungsarbeiten an ihrer Schützenhalle erforderlich sind.

Es wird mit einem Kostenaufwand von circa 50 000 Euro gerechnet, die aus eigenen Mitteln nicht getragen werden können.

Um die Finanzierung sicherzustellen, plant die Schützenbruderschaft die Aufnahme eines Darlehens und einen Kostenbeitrag der Schützenbrüder auf freiwilliger Basis. Um die Belastung in einem tragbaren Rahmen zu halten, bittet die Schützenbruderschaft um Vorwegnahme der Auszahlung des jährlichen Pauschalzuschusses in Höhe von 1 000 Euro für die nächsten zehn Jahre, mithin also 10 000 Euro.

Die Notwendigkeit der Renovierungsmaßnahme wird von der Verwaltung anerkannt. Eine Kostenkalkulation soll in der Hauptausschusssitzung vorgelegt werden.

Nach einem Beschluss des Rates der Gemeinde Ense aus dem Jahr 2007 erhalten die Schützenbruderschaften einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 1 000 Euro. Entsprechende Haushaltsmittel wurden im Haushaltsplan 2012 veranschlagt und im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Haushaltsjahr 2012 beschlossen.

Weitere Haushaltsmittel für diesen Zweck stehen nicht zur Verfügung.

Die Verwaltung schlägt daher vor, für das Haushaltsjahr 2013 Mittel in Höhe von 10 000 Euro bereitzustellen.

Da zum heutigen Zeitpunkt zur Finanzlage der Gemeinde im kommenden Jahr noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, empfiehlt die Verwaltung, im Hinblick auf die Entwicklung des Haushalts 2013 den Zuschuss zunächst unter Vorbehalt in Aussicht zu stellen. ▪ det

Quelle: Soester Anzeiger

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