Helfen mit Herz und Hand

Caritas-Konferenz Eslohe feiert 150-jähriges Jubiläum

Die Chronik der Caritas-Konferenz Eslohe zum 150-jährigen Jubiläum. 

Eslohe – Die Caritas-Konferenz Eslohe erinnert an diesem Sonntag in einem Gottesdienst und einem anschließenden kleinen Festakt an den 150 Jahre währenden Einsatz von Esloher Frauen für bedürftige Menschen. Der im Jahre 1870 von einem Kreis um Hedwig Gabriel gegründete „Verein der heiligen Elisabeth in der Pfarrei Eslohe“ machte es sich zur Aufgabe, „in Kriegszeiten für die deutschen Krieger und ihre notleidenden Frauen und Kinder zu sorgen und in Friedenszeiten die armen Kinder der Gemeinde zu Weihnachten und zur Erstkommunion einzukleiden und zu erfreuen“.

Erst sehr viel später erfolgte die Umbenennung der Elisabethenvereine in „Caritas-Konferenzen Deutschlands e. V.“, die sich bis heute wohltätigen Aufgaben widmen. Mit gezielten Hilfeleistungen, die im Stillen geleistet werden, kümmern sich die Mitglieder der Caritas-Konferenz Eslohe in besonderer Weise um bedürftige Familien und Einzelpersonen. Flüchtlinge und Asylbewerber werden in Kooperation mit dem Integrationskreis mit Kleidung und Hausrat versorgt. Sieben Helferinnen sind dafür in der Kleiderkammer im Einsatz, und der Andrang war zum Teil so groß, dass über Jahre hinweg die Zugangszeiten gesteuert werden mussten.

16 Helferinnen begleiten im Seniorenheim Störmanns Hof Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zu den Gottesdiensten. Im Herbst werden alte Menschen, Langzeitkranke und Einsame der Pfarrgemeinde besucht. Einmal im Jahr treffen sich die Senioren zu einem gemütlichen Kaffeetrinken oder zu einem Ausflug, den die Caritas organisiert. Zudem unterstützt die Caritas Eslohe die Mescheder Tafel durch die jährliche Lebensmittelspenden-Aktion im REWE-Markt. In den Sommermonaten wird eine Haussammlung durchgeführt. In dieses Programm fügt sich eine sehr erfolgreiche Spendenaktion der Esloher Werbegemeinschaft ein. Besonderen Anklang fand die bisher zweimal durchgeführte Aktion „Urlaub ohne Koffer“ in der Kardinal-von-Galen-Schule. An fünf Tagen einer Urlaubswoche waren Senioren eingeladen, an einem vielfältig gestalteten Programm teilzunehmen. Dabei leistete das Team um Hiltrud Brock und Ursel Scholz einen hohen organisatorischen Aufwand, der von den Gästen dankbar registriert wurde und einige unbeschwerte Stunden bescherte. Auf all diese und viele andere Aktivitäten und besonders auch auf historische Hintergründe blickt die CaritasKonferenz in einer Festschrift zurück, für die Wilhelm Feldmann als Chronist und Ludwig Klens (Redaktion) verantwortlich zeichnen, die beide dem Leitungsteam angehören wie auch Pastor Ludger Vornholz (in beratender Funktion), Hiltrud Brock (Vorsitz), Maria Schulte und Elisabeth Scherer.

Chronik erstellt

Die Chronik gibt den häufig im Stillen tätigen Frauen (und Männern) in der Geschichte der Caritas ein Gesicht und wirbt um weitere Mitarbeiter/innen für die zukünftige Arbeit. Offiziell wird die Festschrift am Sonntag im Festakt im Anschluss an den Gottesdienst vorgestellt. Wegen der Corona-Situation muss der Teilnehmerkreis leider begrenzt werden.

Für weitere Interessenten liegen Exemplare der Chronik auch im Tintenfaß aus (um eine Spende mittels Überweisungsträger wird freundlich gebeten).

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