"Don Camillo und Peppone"

Die Theatergruppe des MGV Salwey freut sich auf die Premiere des neuen Stücks. Foto: Erika Biskoping

Wer kennt sie nicht, die zwei Herren "Don Camillo und Peppone", die ihre Konflikte nach Ende des Zweiten Weltkrieges in einem kleinen Dorf in der Po-Ebene Norditaliens austragen. Sie verbindet eine besondere Art von Hass-Liebe, die Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Bürgermeister Peppone, Anführer der Roten, mit Mundwerk, Fäusten und handfesten Schlägereien austragen.

Es ist mal wieder für Joachim Schulte, Gesamtleitung, und Joachim Nowak, musikalische Leitung, eine Herausforderung, dieses knapp dreistündige Spektakel auf der Salweyer Theaterbühne umzusetzen. "Es ist für uns eine spannende Aufgabe", sind sich die beiden einig. Nicht nur die Kulissen der Bühne, sondern auch der Theaterraum - Schützenhalle bekommt ein italienisches Flair.

Noch vieles muss das Leitungsteam korrigieren, schauspielerisch und musikalisch, bis zur Premiere wird dreimal in der Woche bis zu fünf Stunden geprobt.

Seit 1883 wird in Salwey Volkstheater gespielt. Großen Wert legt die Theatergruppe des MGV auf Nachwuchsspieler. Dieses gelingt in Salwey vorbildlich. In diesem Jahr konnten das Leitungsteam Lena Vedder, 19 Jahre, gewinnen. "Mein Interesse für Theater war immer riesig. Ich freue mich, dabei zu sein", dann kommt ihr Auftritt, der für einem Anfänger schon viel abverlangt.

Ebenfalls ist Benita Pieper mit 17 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. "Viele junge Laienschauspieler sind mit Begeisterung dabei", freuen sich Joachim Schulte und Joachim Nowak. "Es funktioniert Alt und Jung miteinander." Nachwuchssorgen haben die beiden nicht.

Nach 13 Jahren ist auch Nicole Pomplitz wieder auf der Bühne.

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