„Eine tolle Kameradschaft“ 

Ehrungen und Beförderungen beim Löschzug Eslohe

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Der Löschzug sprach einige Beförderungen und Ehrungen aus. 

Eslohe. Der Jahresrückblick, Ehrungen und Beförderungen bestimmten die Agathafeier des Löschzuges Eslohe.

Mit der Frage „Was gibt es heutzutage noch für Beweggründe, eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann in einer freiwilligen Feuerwehr zu werden?“ eröffnete Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer die Agathafeier zum zweiten Mal im neuen Feuerwehrhaus. In seinem Jahresrückblick bezeichnete er die Feuerwehr als zuverlässigen Retter und Helfer. Dies sei im vergangenen Jahr unzählige Male unter Beweis gestellt worden.

Ein besonderer Dank ging an den Förderverein unter dem Vorsitzenden Thomas Molitor. So wurde ein Gabelstapler im Wert von 6000 Euro für das Gerätehaus, der das Schwerlastregal bestücken kann, angeschafft. Ein weiteres Highlight sei die Drei-Tages-Fahrt im Oktober nach Berlin gewesen. Diese Reise soll wiederholt werden. Weiterhin ist ein Familientag im Spätsommer eingeplant. Bürgermeister Stephan Kersting hatte eine Überraschung mitgebracht. Hauptfeuerwehrmann Rainer Hoffmann wurde für 25-jährige treue Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr mit dem Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Hoffmann ist stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart und ist aktiv in der First-Responder-Einheit tätig. Er sei immer gefällig, den Satz „Ich habe keine Zeit“ höre man bei ihm nicht. Weiterhin hat er sich als Maschinist ausbilden lassen.

Einige Kameraden haben 2017 an Laufbahnlehrgängen teilgenommen und somit neue Qualifikationen erworben. Daher wurden Maria Greitemann zur Feuerwehrfrau, Michel Büngener, Julius Potthöfer, Felix Müller und Lukas Winkelmeyer zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marc Knippschild, Ingo Hoffmann und Benedikt Jankowski wurden zum Hauptbrandmeister befördert.

Auf eigenen Wunsch wurde Brandinspektor Ludger Schmitte nach zehn Jahren aus der Funktion als stellvertretender Einheitsführer entlassen. Schmitte ist seit 30 Jahren in der Feuerwehr aktiv und wird weiterhin am aktiven Dienst teilnehmen. Drei Jahre (2005 bis 2008) führte er das Amt des Gemeindejugendfeuerwehrwartes aus. An zahlreichen Fortbildungen am IdF NRW in Münster hat er teilgenommen. Weiterhin ist er Fachbeauftragter für die Absturzsicherung.

Hauptbrandmeister Benedikt Jankowski erhielt die Ernennungsurkunde als stellvertretender Einheitsführer im Löschzug Eslohe für die Dauer von sechs Jahren. Jankowski trat 1999 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde 2003 in die Einsatzabteilung übernommen. Er absolvierte seine Laufbahnlehrgänge und machte die Sonderausbildung zum Atemschutzgeräteträger, Maschinisten und Gerätewart. Der Löschzug Eslohe wurde 2017 zu 47 Einsätzen alarmiert. Das waren: ein Großbrand, drei mittelschwere Brände, neun Kleinbrände, zwei Schornsteinbrände, zweimal das Auslösen einer Brandmeldeanlage, 15 technische Hilfeleistungen, fünf Öleinsätze, vier Einsätze zur Menschenrettung, eine Unterstützung Rettungsdienst (Tragehilfe) und fünf Alarmierungen ohne Einsatz.

Dabei ergibt sich eine Gesamtstundenzahl von 2338, davon 1210 Einsatzstunden und 1128 Ausbildungsstunden. Dazu kommen noch 29 Einsätze der First-Responder-Einheit. Der Löschzug Eslohe besteht momentan aus drei Kameradinnen und 39 Kameraden. In der Ehrenabteilung sind 13 Kameraden.

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