Ehefrau veröffentlicht Buch   

Erinnerungen an Zeit als Soldat des Eslohers Franz Josef Poggel 

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Änne Poggel-Schütte hat die Erinnerungen ihres Mannes in Buchform festgehalten. Foto: 

Eslohe. Es war ein Herzensbedürfnis von Änne Poggel-Schütte den Wunsch ihres Ehemannes zu erfüllen. Der Sauerländer Franz-Josef Poggel hat nach seinem Tode im Jahr 2014 zahlreiche, handschriftliche Aufzeichnungen, Erinnerungen an die Zeit als Soldat im zweiten Weltkrieg seiner Ehefrau hinterlassen. Nun sind diese in Buchform veröffentlicht.

Zu den Erinnerungen gehören auch viele Fotografien. Sein Wunsch war: „Diese Erinnerungen an jene schlimme Kriegszeiten bewahrt zu wissen und sie nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen, nicht zuletzt auch als Mahnung, dass Ähnliches nicht mehr geschehen darf“. Franz-Josef Poggel ist sich Zeit seines Lebens bewusst geblieben, dass er das Überleben jener Jahre im Kriegseinsatz auf hoher See im sinnlosen Fronteinsatz an der Oderlinie in den letzten Kriegswochen sowie in russischer Kriegsgefangenschaft vor allen Dingen „seinem Glück“ zu verdanken hat. Des Öfteren kam es ihm vor, als habe es ihn wie eine schützende Hand begleitet. Änne Poggel hat nun die Aufzeichnungen ihres Mannes in einem kleinen Buch auf 54 Seiten verfasst. „Wenn mein Mann noch leben würde, er hätte das auch so haben wollen“. Unter dem Titel: „Da hab ich Glück gehabt“ ist das Buch zum Preis von acht Euro im Esloher DampfLandLeute- Museum sowie bei Änne Poggel-Schütte, Kupferstraße in Niedereslohe, zu bekommen, Tel. 0 29 73/8 09 99 09.

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