Starkregen überflutet Keller, Straßen und Plätze

Feuerwehr Eslohe: „Die Lage war extrem“

Rund 1.500 befüllte Sandsäcke konnten das Wasser im Gemeindegebiet Eslohe stellenweise nicht mehr aufhalten.
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Rund 1.500 befüllte Sandsäcke konnten das Wasser im Gemeindegebiet Eslohe stellenweise nicht mehr aufhalten.

Die Unwetterlage durch Starkregen löste bei der Gemeindefeuerwehr Eslohe über 90 Hochwassereinsätze aus, welche bereits um 3.08 Uhr morgens begannen. Überflutete Keller, Straßen und Plätze mussten durch Pumpaktionen entwässert werden. Die Einsatzgebiete verteilten sich über alle Ortschaften, sodass alle verfügbaren Einsatzkräfte ausgeschöpft wurden, so die Esloher Wehr.

Eslohe - „Zur Verstärkung wurden je ein überörtlicher Zug aus den Gemeinden Bestwig und Hallenberg hinzugezogen. Die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus Eslohe wurde in Betrieb genommen und die Einsatzleitung hatte GBI Tobias Gödeke. Die Verpflegung der Mannschaften übernahm das DRK Meschede/Eslohe. In Wenholthausen am Sportplatz rettete die DLRG vier Personen aus dem Vereinsheim, welches vom Wasser eingeschlossen war“, berichtet Johannes Vollmer, Pressesprecher der Feuerwehr der Gemeinde Eslohe. Ebenfalls in Wenholthausen ist die Ortsdurchfahrt an der Brücke über die Wenne gesperrt, da Fundamente der Brücke beschädigt wurden. Einige Straßen sind weiterhin gesperrt.

Des Weiteren konnte eine Kuh aus der Wenne gerettet werden und dem Besitzer schadlos übergeben werden. Es wurden rund 1500 Sandsäcke gefüllt und zum Schutz gegen Hochwasser eingebaut. „Die Lage war extrem und brachte die Feuerwehrleute an ihre Belastungsgrenzen“, so Vollmer weiter. Die Einsatzzentrale wurde bis 4 Uhr besetzt. 

Am heutigen Donnerstag seien die Wasserpegel leicht gesunken. Die Feuerwehr führt weitere Aufräumarbeiten durch und unterstützte beim Auspumpen von Kellern.

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