Bauarbeiten auf dem Eibel

In Wenholthausen wird neue Pit-Pat-Anlage gebaut

Auf dem Eibel arbeitet die Firma Altbrod aus Wenholthausen an der neuen Pit-Pat-Anlage.
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Auf dem Eibel arbeitet die Firma Altbrod aus Wenholthausen an der neuen Pit-Pat-Anlage.

Auf dem Eibel in Wenholthausen wird derzeit fleißig gewerkelt. Hier werden die bestehenden Minigolfbahnen zu einer Pit-Pat-Anlage umgestaltet. Die Fertigstellung des durch LEADER-Mittel geförderten Projektes soll noch in diesem Jahr erfolgen. 

Wenholthausen – Der alte Minigolfplatz auf dem Eibel war in die Jahre gekommen. Nicht mehr zeitgemäß sei vor allem die fehlende Barrierefreiheit gewesen. „Deshalb soll im Rahmen des Projektes eine neuartige Anlage entstehen, die es allen Menschen ermöglicht, in jedem Alter gleichberechtigt und unabhängig die Anlage zu nutzen“, erklärt der Verkehrsverein Wenholthausen als Projektträger die Idee.

„Pit-Pat ist eine Mischung aus Minigolf und Billard“, so LEADER-Regionalmanagerin Miriam Schulte-Remmert. Die Pit-Pat-Anlage sei also eine Minigolfbahn, die auf einem Ständerwerk in Hüfthöhe steht und mit einem Queue (Billardstock) anstatt eines klassischen Minigolfschlägers gespielt wird. „Das bietet eben nicht nur die Möglichkeit, zum Beispiel mit einem Rollstuhl am Spiel teilzunehmen, sondern auch neue Anreize für Leute, die diese Form des Minigolfs noch nie gespielt haben“, so der Verkehrsverein. Ein weiterer Vorteil: Auch Familien mit Kindern und Kinderwagen können die Bahnen ohne Probleme oder Hindernisse bespielen. Das Projekt diene also dem Tourismus, den Einheimischen und allen Menschen als attraktiver Platz zur Freizeitgestaltung und bedeute demzufolge eine Steigerung der Lebensqualität und ein Alleinstellungsmerkmal für die Ferienregion Eslohe.

Des Weiteren werde durch den Minigolf-Sport Geschicklichkeit, Konzentration und Koordination der Bewegungsabläufe gefördert – gerade auch für Menschen mit Einschränkungen, die den Sport mithilfe der Pit-Pat-Anlage in Zukunft ohne Probleme ausüben können.

Das Vorhaben sei vom Vorstand des LEADER-Vereins „4 mitten im Sauerland“ im Februar 2021 beschlossen worden. Am 28. Mai sei der Bewilligungsbescheid von der Bezirksregierung Arnsberg eingetroffen, so die LEADER-Regionalmanagerin. Demnach darf sich der Verkehrsverein über eine Unterstützung aus EU-Fördermitteln in Höhe von 57.700 Euro freuen. Durch einen Eigenanteil des Verkehrsvereins von rund 30.000 Euro – inklusive Spenden – werden die Gesamtkosten des Projektes in Höhe von etwa 88.000 Euro gestemmt.

Nach der Bewilligung Ende Mai konnten die Bauarbeiten starten. Das Vorhaben umfasst den Abriss der alten Minigolfanlage, Geländearbeiten und das Pflastern von Teilen des Areals, Arbeiten an der Böschung und den Aufbau der Pit-Pat-Anlage. „Das Projekt soll dieses Jahr noch fertig werden und es sieht gut aus“, so Miriam Schulte-Remmert.

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