Kleines Theater - großes Drama

Das Ensemble zeigte bei der 'Katze auf dem heißen Blechdach' sein ganzes Können. Foto: Erika Biskoping

Dank Hollywood ist "Die Katze auf dem heißen Blechdach" wohl das berühmteste Drama der Weltliteratur. Die ursprüngliche Theaterversion von T. Williams durfte in den 50er Jahren nicht unzensiert verfilmt werden.

Zu skandalös war die Thematik von Homosexualität, gesellschaftlichen und familiären Abgründen.

Wie kommt ein Amateurtheater auf die Idee, sich an dieses Stück zu wagen. Etwas spielen wollen, dass im Umkreis noch nicht aufgeführt wurde, war der Wunsch der Laienschauspieler des "Kleinen Theaters Eslohe".

Dies ist ihnen hervorragend gelungen. Die Hauptrollen (Theresa Frigger, Franz Metzler, Nassio Pagonis) mussten Unmengen an Text lernen und seitenweise Monologe sprechen. "Ich glaube wir hatten noch nie solches Lampenfieber, eigentlich haben wir immer Lampenfieber, aus Respekt vor dem Publikum." "Wir waren nervös, angespannt, unruhig - wie eine Katze auf dem heißen Blechdach".

Neuling im Team war Viktoria Krönke. Eine völlig neue Erfahrung war das Schauspiel mit Kindern (Charlotte Neuhäuser, Malin Klinkert, Antonia Krönke, Bastian Kersting, Paul Schönfelder). In kürzester Zeit wussten sie, was, wann zu tun ist. Ihre Unbekümmertheit tat gut und machte allen Freude.

Nina Biermann und Hubertus Koch spielten in überzeugenden Rollen das habsüchtige, geschäftstüchtige Ehepaar Mae und Gooper Pollit. Die Rolle der Big Mama verkörperte Andrea Stappert.

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