"Polnische Wirtschaft oder Gute Lügen leben länger"

Die Laienspieler: Klaus Schubert, Michaela Gruss, Nadine Hesse, Janela Dangel (u. von li.), Barbara Stracke, Guido Dünnebacke, Udo Bornemann, Lars Kemper, Reinhold Schneider (o. von li.). Im Bild fehlen Gerhard Schröder, Nina Lammert und René Dünnebacke. Foto: SK

Erfrischendes Lustspiel des "Original Wennetal-Theaters"

Wenholthausen. (SK)

"Polnische Wirtschaft oder Gute Lügen leben länger" lautet der Titel des erfrischenden Lustspiels, welches die Theatergruppe "Das Original Wennetal-Theater" des MGV Cäcilia Wenholthausen in diesem Jahr am Samstag, 17., und Sonntag, 18. Februar, (Vorverkauf ab 5. Februar im Backshop Franzes in Wenholthausen) sowie am Samstag, 3. März, (Vorverkauf ab 22. Februar ebenfalls im Backshop Franzes) zur Aufführung bringen wird. Bereits seit Dezember letzten Jahres laufen die Vorbereitungen und Proben für den Drei-Akter. Allen Aktiven merkt man an, dass sie mit Herzblut und Spaß, und trotzdem mit Disziplin und dem Willen zur Perfektion bei der Sache sind.

Keine Mühe machte den "Hölter" Spielern die Stückauswahl für die diesjährigen Aufführungen. Die Komödie "Polnische Wirtschaft" von Bernd Gombold überzeugte "Das Orginal Wennetal Theater" vollkommen aufgrund besonderer Spritzigkeit, flotten Handlungen und Situationskomik. "Es wird die Lachmuskeln der Zuschauer enorm strapazieren", versprechen die Akteure.

Stück zeigt das wirkliche Leben

Das Stück spiegelt das wirkliche Leben mit seinen Schwächen und Stärken, wie üblich bei Luststücken, humorvoll überzogen wider.

Das Luststück "Polnisch Wirtschaft" von Bernd Gombold spielt in einfachen Verhältnissen und nimmt humorvoll allgemeine Vorurteile aufs Korn. Denn der gutmütige Manfred Müller und seine Frau Monika betreiben eine kleine Autoreparaturwerkstatt, doch das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Die Bank droht den Geldhahn zuzudrehen, die Behörden erheben kostspielige Auflagen und die Gemeinde droht an, ausstehende Forderungen zwangsweise einzutreiben. Da helfen auch die zwar gut gemeinten, aber nicht immer legalen Tipps ihres polnischen Schwarzarbeiters Kasimir nichts. Weitere Sorgen bereiten den Müllers Heinrich Haargenau, Mitarbeiter der Schwarzarbeiterfahnung, ihr Mieter Matthias Müller, ein verrückter und ebenso erfolgloser, ständig hungriger "Erfinder" und Bankdirektor Dr. Profitlich, der den Müllers den "Garaus" machen will.

Gerade da kommt eine neue "Erfindung" von Matthias zur rechten Zeit, um Dr. Profitlich die Dollar-Zeichen in die Augen zu treiben und ihn zum Umdenken zu bewegen. Sogar die Bürgermeisterin bewegt er dazu, den Müllers jeden Wunsch zu erfüllen. Erst recht, da er glaubt, in Kasimir und seinen plötzlich eintreffenden Tanten Direktor und Seniorchefinnen einer großen polnischen Aktiengesellschaft vor sich zu sehen. Ob und wie sich die Müllers aus der Affäre ziehen, bleibt jedoch bis zum Schluss eine Überraschung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare