Erster Spatenstich für eigene Sporthalle erfolgt

RW Wenholthausen nimmt mit Bau-Projekt an Crowdfunding teil

Beim ersten Spatenstich zum Bau der neuen, vereinseigenen Sporthalle (v.l.) Architekt Ralf Schmidt und das Planungsteam mit Yannik Kaiser, Ralf Stracke, Thomas Altbrod und Thomas Nagel.

Wenholthausen – Auf diesen Moment haben die Planer der Sporthalle des TSV RW Wenholthausen schon lange hingefiebert. Nach intensiver Planung fand jetzt der Spatenstich zum Bau der vereinseigenen Sporthalle in Wenholthausen statt.

In der nun über ein Jahr andauernden Planungsphase hatte das Planungsteam genau die Anforderungen an die Halle erfasst und die verschiedenen Alternativen mit den unterschiedlichsten Anbietern und Fachplanern ausgearbeitet. Nachdem Anfang September die Baugenehmigung von der Behörde erteilt wurde, starteten die Hölter Sportler gleich die Erdarbeiten in Eigenleistung.

„Mit dieser neuen Sporthalle werden für die Kinder und Jugendlichen im Ort ganz neue Möglichkeiten für Sport, Turnen und Bewegung geschaffen“, freut sich der Erste Vorsitzende, Ralf Stracke. „Ausgestattet mit modernen Sportgeräten bekommt unter anderem das Kinderturnen eine noch bessere Qualität. Auch die vielen anderen Kurse der Gymnastikabteilung wie zum Beispiel Tanzgruppen, Yoga, Aerobic, Rücken Fit, etc. erhalten durch die Halle optimale Möglichkeiten. Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit der neuen Halle auch dem zunehmenden Seniorensport gerecht werden können, da der Zugang zur Halle barrierefrei und ebenerdig ist“, so Stracke weiter. Aber auch die Fußball-Abteilungen profitierten von der neuen Halle. Speziell die jüngeren Jugendmannschaften freuen sich, im Winter die Halle nutzen zu können. Gleiches gelte sicherlich auch für die Alten Herren.

Für hochwertiges Sportangebot

„Aktuell nutzen wir für unsere vielen Übungsstunden der Gymnastikabteilung die Aula der Grundschule. Auch unsere Leichtathleten nutzen die Aula in den Wintermonaten. Die baulichen Gegebenheiten stellen mittlerweile ein erhöhtes Unfallrisiko dar und behindern den stetig zunehmenden Seniorensport, weil für viele der Teilnehmer die 60 Stufen bis zur Aula ein unüberwindbares Hindernis sind“, so Stracke weiter. Die Ausstattung und Möglichkeiten für das Kinderturnen seien dort mehr als bescheiden. Neue Kurse könnten aufgrund fehlender Kapazität nicht angeboten werden. Das Pfarrheim biete keine wirkliche Alternative.

„Wenn die Halle dann im Sommer fertiggestellt ist, hat die behelfsmäßige Nutzung der überlasteten Aula der Grundschule und des Pfarrheims endlich ein Ende und wir können unser hochwertiges Sportangebot so ausüben, wie es sein sollte. Die Größe der Halle ist genau auf unsere Belange und unsere finanziellen Möglichkeiten zugeschnitten“, berichtet Stracke.

Gesamtkosten in Höhe von 720.000 Euro

Von den Gesamtkosten in Höhe von 720.000 Euro müsse auch ein großer Teil vom Verein selbst aufgebracht werden. Durch Eigenleistungen, vorhandene Barmittel und einen Kredit könne der Verein das Meiste davon stemmen. „Dennoch werden noch Spenden in einer Gesamthöhe von 20.000 Euro benötigt. Hierzu haben wir in Zusammenarbeit mit der Volksbank im Hochsauerland eG ein Crowdfunding-Projekt aufgelegt. Unter https://vb-im-hochsauerland.viele-schaffen-mehr.de/sport-undbewegung-im-ort kann jeder dieses tolle Projekt unterstützen. Und das Beste: Die Volksbank verdoppelt je Spender eine Spende bis zu einer Höhe von 50 Euro“, erklärt der Vorsitzende. Natürlich könnten auch höhere Beträge gespendet werden, davon werden aber jeweils nur 50 Euro verdoppelt. „Wer uns also mit einer Spende von zum Beispiel 50 Euro unterstützt, tut den vielen Kindern und Jugendlichen im Ort damit doppelt Gutes. Zum einen mit seiner Spende und zusätzlich durch die Verdopplung der Volksbank“, so Stracke.

Der Spender benötigt lediglich seine IBAN und eine eigene E-Mail-Adresse. Wer dennoch Hilfe benötigt, möglicherweise weil er keine eigene E-Mail-Adresse hat, kann sich gerne an die Vorstandsmitglieder des RWW wenden. Die Verantwortlichen hoffen auf eine breite Spenderbasis, getreu dem Motto der Volksbank: „Viele schaffen mehr“. „Es wäre schade, wenn wir das Spendenziel nicht erreichen würden, weil dann Einsparungen, zum Beispiel bei der Ausstattung und den Sportgeräten erzielt werden müssten“, so Stracke. Er glaubt aber fest daran, dass sich alle Vereinsmitglieder und Hölter auf die Halle freuen und die nötige Unterstützung erreicht wird.

Weitere Infos zum RWW im Internet unter www.rw-wenholthausen.de

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