Für den Ausbau „Ortskern Eslohe“

Zuwendungsbescheid im Rathaus Eslohe überreicht

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Förderbescheid überreicht: Ferdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft bei der Bezirksregierung Arnsberg und Eslohes Bürgermeister Stephan Kersting.

Eslohe – Mit 224.842 Euro aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wird in diesem Jahr in Eslohe das aufgestellte Integrierte Stadtentwicklungskonzept refinanziert, die „Kleine Esselpromenade“ in Zusammenhang mit der Renaturierung des Esselbachs mit einer Verbreiterung des Fußweges und der Errichtung von Aufenthaltsflächen sowie die Verbesserung der Wegeverbindung vom Raiffeisenmarkt zum Esselmarkt durch Errichtung einer Fußgängerbrücke gefördert, berichtet die Bezirksregierung Arnsberg in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Stephan Kersting begrüßte Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg im Esloher Rathaus: „Ich freue mich, dass Sie den Weg nach Eslohe gefunden haben und dann auch noch mit 'schönen Papieren'. Ferdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft bei der Bezirksregierung Arnsberg, überreichte einen Förderbescheid über rund 225.000,00 Euro für den Ausbau „Ortskern Eslohe“ an Bürgermeister Stephan Kersting.

Ein festes Fundament für den ersten Baustein zu einem modernen und zukunftsfähigen Ortskern. „Wir sind mit der Planung durch, nun kann es los gehen“. Baubeginn der ersten Maßnahme, Renaturierung der Essel im Ortskern, könne in diesem Jahr noch beginnen, wünscht sich Kersting. „Es war für so eine Kommune wie Eslohe mit einer kleinen Verwaltung schon ein Kraftakt, einen solchen Förderantrag zu stellen“. Die gute Zusammenarbeit und beste Beratung der Bezirksregierung Arnsberg im Vorfeld lobte der Esloher Bürgermeister dabei ausdrücklich.

Das Maßnahmenpaket ist nur der erste Finanzanteil des Gesamtkonzeptes der sich in den nächsten vier Jahren auf 2,4 Millionen Euro erhöht. „Mit der nun erhaltenen Landesförderung kann Eslohe 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 3,1 Millionen Euro für das Projekt decken. Gut angelegtes Geld, wie Bürgermeister Kersting unterstreicht.

Ferdinand Aßhoff lobte: „Durch das Zusammenspiel der Maßnahmen, mit denen der Ortskern Eslohe modernisiert wird, erhält aber die ganze Gemeinde einen deutlichen Mehrwert. Man wird sicher bald erkennen, was für ein Entwicklungsschub durch dieses Projekt in Eslohe ausgelöst wird.“

Das Förderprogramm der Städtebauförderung sei für eine kleine Gemeinde wie Eslohe eher ungewöhnlich. Erst durch die Erstellung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, kurz INSEK, wurde dieser Förderzugang zum ersten Mal ermöglicht.

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