Junger Autor lädt ins Scheunenatelier ein

Edgar Seibel liest

Edgar Seibel liest.

Der junge Schriftsteller Edgar Seibel lädt zusammen mit den Organisatoren Dorle und Albe Schmidt zu einem Leseabend im Braunshauser Scheunenatelier ein. Termin ist am 18. Mai um 15 Uhr.

Nach dem Erscheinen seines Buches „Volksgruppe Unbekannt“ konnte Edgar die darin enthaltenen Lebensereignisse seiner wolgadeutschen Ahnen, Eltern und sich selbst, mit vielen Menschen teilen. Auch bekannte russisch-deutsche Autoren und Künstler lobten ihn für seine manchmal provokative, aber ehrliche und gefühlsbetonte Schreibwahl und das Aufnotieren von nicht selten unbequemen Tatsachen, die eine deutschsprachige Minderheit in Ost- und Westeuropa erlebte und noch immer erlebt.

In Braunshausen will Edgar Seibel dem Zuhörer wahre Begebenheiten aus seiner bisherigen Lebensbahn vorlesen. Wie verlief die Umsiedlung seiner Familie? Was war tatsächlich geschehen? Was ist so typisch für ein wolgadeutsches Verhalten? Spannende Begegnungen mit Deutschen und Einwanderern, Antworten auf sehr häufig gestellte Fragen, die wenige zu beantworten wissen. Gestärkt durch die eigene Vergangenheit sowie den Beziehungen zu US-amerikanischen und bundesdeutschen Organisationen, die sich speziell dem Thema um vertriebene Deutsche widmen, stellt Edgar Seibel sich dieser Aufgabe. Prof. Michael Miller zum Beispiel, Germans from Russia Heritage Collection – Staatsuniversität North Dakota, sagte dazu: „Er wird zum Leitbild, das seine russlanddeutsche Generation immer gebraucht hat.“

Er betont in Interviews: „Menschen müssen mit unserer reichen und auch leidvollen Geschichte konfrontiert werden.“

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