Kosten: 2,8 Millionen Euro

Erster Spatenstich getätigt: Projekt "Bauhof-Neubau" startet in Hallenberg

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Der erste Spatenstich ist geglückt: (von links) Friedhelm Henze (von Becker und Henze), Hans-Werner Bals (von B&K Brilon), Bürgermeister Michael Kronauge, Josef Thiele, Niklas Pöttgen (beide von Fa. Heckmann aus Brilon) und Andreas Mause (Verwaltung der Stadt Hallenberg).

Hallenberg – Was lange währt, wird endlich gut. Am vergangenen Dienstag konnte Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge im Beisein einiger Ratsmitglieder, Verwaltungs-, Bauhof- und Forstmitarbeiter sowie Vertretern der ausführenden Firmen das Projekt „Bauhof-Neubau“ mit dem Symbolischen ersten Spatenstich auf den Weg bringen.

„Was gibt es Schöneres für einen Bürgermeister als erste Spatenstiche“ – mit diesen Worten begrüßte Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge die zahlreichen Gäste und Vertreter der beteiligten Unternehmen. „Das hat seinen Grund, denn ein erster Spatenstich ist immer der Abschluss eines oft sehr langwierigen Entscheidungsprozesses, aber gleichzeitig auch der Beginn einer Baumaßnahme und somit der Anfang einer positiven Entwicklung unserer Stadt“, führte Kronauge weiter aus. Der jetzige Bauhof (auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände hinter dem neuen Netto-Markt) erfüllt schon seit Längerem nicht mehr die Anforderungen an den gewachsenen Maschinenpark und die Arbeitsstättenverordnung, so dass das Thema „Bauhof-Neubau“ den Rat der Stadt Hallenberg schon viele Jahre beschäftigt. 

Darüber hinaus hatte der Forstbetrieb keine eigene Betriebsstätte, in dem er zum Beispiel im Winter arbeiten konnte, und das Wasserwerk musste Lagerräume anmieten. In den vergangenen Jahren wurden einige Alternativen für einen geeigneten Standort diskutiert und geprüft und jetzt entschieden, den Bauhof auf dem stadteigenen Gelände der ehemaligen Sachtleben AG zwischen Hallenberg und Liesen an der B236 zu errichten. 

Als Vorbild dient der Bauhof der Gemeinde Willingen. Das Hauptgebäude besteht aus Büro, Personal- und Sozialräumen, mit der Halle für den Bauhof, den Forst, das Lager für das Wasserwerk und eine Waschhalle für den Fahrzeugpark. Weiter werden eine sogenannte „Kalthalle“ und Schüttboxen gebaut. Zur Energie- und CO2-Einsparung wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2.800.000 Euro. Die Planung liegt in den Händen der Firmen Becker und Henze aus Liesen, die Bauausführung bei der Firma Heckmann aus Brilon, die versichert hat, alle Gewerke, die sie nicht selbst ausführen kann, heimischen Firmen anzubieten. 

Das Richtfest ist für den 18. Dezember 2019, die Schlüsseübergabe für Ende Juni 2020 geplant.

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