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IHK-Präsident auf Sommertour bei heimischen Firmen - auch in Hesborn

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Bei der Sommertour (v.l.): Azubi Dimitri Hahn, Ausbildungsleiter Raimund Clement, Klaus Bourdick, Azubi Celine Clement, Peter Borbet, Andreas Rother und Ilona Lange. © Helmut Japes

Hallenberg/Hesborn. Der Präsident der IHK Arnsberg Andreas Rother besuchte auf seiner ersten Sommertour mit der Hauptgeschäftsführerin der IHK Dr. Ilona Lange und dem Geschäftsbereichsleiter Klaus Bourdick die Firma Borbet in Hallenberg/Hesborn, und Schulte Duschkabinenbau in Sundern. Es ging um Chancen und Herausforderungen bei der dualen Ausbildung und der Digitalisierung.

Grenzen kennt die Firma Borbet eigentlich keine: Schließlich produziert das Unternehmen aus dem Hochsauerland Leichtmetallfelgen für den Weltmarkt. Und doch findet der Ausbildungsbetrieb seinen Fachkräftenachwuchs fast ausschließlich in der Region. An beiden Standorten in Hallenberg und Medebach bildet das Unternehmen 42 junge Menschen in acht Berufen aus. „Ausbildung lag uns schon immer am Herzen“, berichtet der Geschäftsführende Gesellschafter Peter Borbet. „Als einer der größten Arbeitgeber in der Region bekommen wir bis heute noch ausreichend gute Bewerbungen für unsere Ausbildungsstellen, doch wir spüren, dass immer mehr junge Erwachsene lieber studieren wollen. Darum bietet wir den jungen Fachkräften nach der Ausbildung verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an.“ 

Infoveranstaltung am 12. September 

Der IHK-Präsident begrüßte das Ausbildungsengagement: „Die heimischen Betriebe unternehmen sehr viel, um jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung anzubieten.“ Gemeinsam mit den Betrieben in der Region möchte Rother verstärkt für die Chancen werben, welche die duale Ausbildung bietet. „Das Ziel der IHK ist es, junge Menschen in der Region zu halten. Die duale Ausbildung ist für die berufliche Karriere eine sehr gute Grundlage“, ist Andreas Rother überzeugt. Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange berichtete, dass die IHK ein Angebot über neue Zusatzqualifikationen für die Metall- und Elektroberufe erarbeitet hat. Sie können ab sofort in die Ausbildung der Unternehmen integriert und bei der IHK geprüft werden. Dazu gehören zum Beispiel additive Fertigungsverfahren, digitale Vernetzung, IT-Sicherheit und Programmierung sowie Prozess- und Systemintegration. Über dieses Thema wird in einer Informationsveranstaltung am 12. September in der IHK informiert. 

Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die IHK ihre Mitgliedsunternehmen unterstützt. Einen besonderen Service bieten die Azubi-Finder der IHK. Sie vermitteln passgenau junge Bewerber auf noch freie Ausbildungsstellen in den Mitgliedsfirmen. Dr .Lange weist darauf hin, dass noch Ausbildungsstellen nicht besetzt sind, Interessenten können sich an die IHK wenden. Weiter wies sie darauf hin, dass man eine Ausbildung nicht zwingend am 1. August oder 1. September beginnen muss: Ein Start in die Ausbildung sei zu jeder Zeit möglich. Die IHK helfe jederzeit weiter.

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