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Jagd auf originelle Trophäen

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Angelika Stekelenburg ließ sich nach ihrem goldenen Treffer als neue Königin feiern.
Angelika Stekelenburg ließ sich nach ihrem goldenen Treffer als neue Königin feiern.

Gelungener Auftakt: Gut drei Wochen vor dem Schützenfest im Kuckucksdorf zeigte Angelika Stekelenburg aus Hesborn beim dritten Frauenvogelschießen in Braunshausen am vergangenen Samstag, wie man den Vogel von der Stange holt.

Die Resonanz auf das Vogelschießen für Frauen wird immer größer: 108 Frauen mischten in diesem Jahr bei dem Wettkampf unter der Vogelstange an der Schützenhalle um die Nachfolge von Christine Kordes aus Düdinghausen mit. Ganze Kegelclubs, Stammtische – um nur einige zu nennen – pilgerten zum Frauenvogelschießen. Mit dabei Mädels aus der Region wie Rösenbeck, Medebach oder Hallenberg, aber auch Teilnehmerin aus ganz Deutschland, etwa Düsseldorf, Dortmund oder Salzkoten wusste Dietmar Scheer, Geschäftsführer der ausrichtenden Schützenbruderschaft St. Antonius 1908 Braunshausen zu berichten. Von den Aktiven der St.-Antonius-Schützen gab es in Sachen Treffsicherheit auf das Hölzerne Wappentier zudem noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp. Auch wenn so mache ,,Fahrkarte“ gelöst wurde, ihren Spaß hatten die Frauen auf jeden Fall.

Um 19.16 Uhr machte dann Angelika Stekelenburg aus Hesborn mit dem 291.Schuss schließlich das Rennen als Königin. Zudem fiel der neuen Königin der linke Flügel zu. Den ersten Preis, ein Sektglas als Ersatz für den Apfel, holte Sandra Kinold (Braunshausen),. Platz zwei, die Handtasche (Ersatz für das Zepter), holte sich Michaela Knoll (Langennauendorf/Brandenburg). Den dritten Preis, die Krone, sicherte sich Judith Knecht, ebenfalls aus Braunshausen. Der rechte Flügel ging an Katja Dollberg aus Liesen.

Und wie es sich für ein zünftiges Vogelschießen gehört, wurde die neue Königin nach dem finalen Schuss natürlich tüchtig gefeiert und bejubelt. Bei der anschließenden Party in der Schützenhalle kam ebenfalls beste Stimmung und Feierlaune auf. (Von Günter Temme, schmallenberg@sauerlandkurier.de)

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