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Neues Beleuchtungskonzept für Hallenberger Bauwerke

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Von: Helmut Japes

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Unter anderem das Eishäuschen profitiert von dem neuen Beleuchtungskonzept. © Helmut Japes

Hallenberg. Schon seit geraumer Zeit scheinen oder erscheinen fünf historische Bauwerke in Hallenberg in einem neuen Licht. Jetzt wurde nach Einbruch der Dunkelheit das im Jahr 2015 auf den Weg gebrachte Beleuchtungsprojekt der Hallenberger Altstadt im Rahmen eines Rundgangs offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Zusammen mit dem Energieversorger „innogy“ , dem Leuchtenhersteller Trilux und der ortsansässigen Firma Elektro Berkenkopf hat die Stadt Hallenberg für die historische Altstadt und das kleinste Museum in NRW, das Eishäuschen, ein Beleuchtungskonzept entwickelt. Im Beisein von Vertretern der beteiligten Firmen sowie Verwaltungsangestellten und Ratsmitgliedern wurde das Projekt jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben. 

In einem Rundgang durch die Altstadt konnten sich die Teilnehmer von dem gelungenen Projekt und der erfolgreichen Umsetzung im wahrsten Sinne des Wortes „ein Bild machen“. Stadtarchivar Georg Glade, der den Rundgang begleitete, informierte die Teilnehmer ausführlich über die geschichtlichen Hintergründe der beleuchteten Objekte. „Licht lockt Leute – und seitdem die Menschen das Feuer in den Griff bekommen haben, versammeln sie sich um das Licht“, erklärte Frank Eikel, Regionalleiter von innogy, bei seinem Grußwort.  „In großen Städten, in denen alles hell erleuchtet ist und man teilweise schon von ‘Licht-Smog’ spricht, ist es eine willkommene Gelegenheit für innogy und Trilux gewesen, die historische Altstadt von Hallenberg in ein neues Licht zu rücken“, führte er weiter aus. 

Kosten rund 70.000 Euro 

Der Philosophie „Man nehme die inflationäre Helle heraus und setze im Dunkeln Akzente“ folgend, leuchten jetzt der Petrusbrunnen auf dem Marktplatz, die Pfarrkirche St. Heribert, das Backhaus an der Burgstraße, die historische Stadtmauer und das Eishäuschen an der B236 Richtung Marburg, in einem neuen Licht. Neben den Lichteffekten durch die neuen LED-Kompaktstrahler an der Pfarrkirche bringe das Konzept auch eine erhebliche Energieeinsparung mit sich. 

Die Kosten belaufen sich nach Aussage von Bürgermeister Michael Kronauge auf rund 70.000 Euro, von denen die Stadt 26.000 Euro trägt. Das Beleuchtungsprojekt soll nicht auf die jetzigen fünf Objekte begrenzt bleiben, es ist angedacht, so der Bürgermeister, auch den Marienpark und den Burgplatz, der zur Zeit neugestaltet wird, mit einzubeziehen.

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