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Günter Göge stellt gesammelte Sätze von Prominenten im Kump vor

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Bei der Eröffnung (v.l.): Andreas Mause von der Sparkasse Hochsauerlandkreis, dem Sponsor, Irene Pilger, Angelika Göge-Kuhaupt, Günter Göge und Michael Kronauge.
Bei der Eröffnung (v.l.): Andreas Mause von der Sparkasse Hochsauerlandkreis, dem Sponsor, Irene Pilger, Angelika Göge-Kuhaupt, Günter Göge und Michael Kronauge. © Japes

Hallenberg. Die 36. Ausstellung im Hallenberger Kump wurde am Sonntag von Bürgermeister Michael Kronauge eröffnet. Nach der Ausstellung „Von Entenhausen nach Hallenberg“ in der der wohl bekannteste deutsche Disney-Zeichner Ulrich Schröder frühe Disney-Zeichnungen präsentierte, werden dem Besucher jetzt wieder Kunstwerke der besonderen Art dargeboten. Um genauer zu sein: gesammelte Sätze.

Der ehemalige Sportredakteur Günter Göge (63) aus Korbach stellt erstmals eine Auswahl seiner von prominenten Persönlichkeiten gesammelten Sätze aus. Seit fast 40 Jahren sammelt Günter Göge Sätze von bekannten Politikern, Schriftstellern, Journalisten, Schauspielern und zum Beispiel Unternehmern.

Der Schriftsteller Martin Walser war der erste, der auf die Anfrage von Günter Göge „Schenken Sie mir einen Satz“ antwortete. Handschriftlich verfasste Walser folgenden Satz: „Mein Auftraggeber ist der, dem es schlecht geht. Die Sprache hab ich von der Angst. Mir fällt ein, was mir fehlt. Ich schreibe nicht aus Übermut“.

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In Hallenberg sind auf großformatigen Postern die Sätze von Stars wie Peter Alexander, Joachim Fuchsberger, Heinz Rühmann, oder Politikern wie Herbert Wehner zu sehen.

Irene Pilger, die ehemalige Deutschlehrerin von Günter Göge, welche die einführenden Worte zu der Ausstellung sprach, brachte es auf den Punkt: „Die geschenkten Sätze sagen viel über den Verfasser aus. Sie charakterisieren.“

Anders als bei einer Ausstellung, bei der Fotos oder Gemälde zu sehen sind, wird der Besucher hier besonders zum Nachdenken angeregt. Über 200 Exemplare hat Göge in seinem Buch „Gesätzeltes – Promi-Hirn in kleinen Dosen“ veröffentlicht. Das Buch und Postkarten mit ausgesuchten „Sätzen“ können in der Ausstellung käuflich erworben werden. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober wie folgt geöffnet: Montag bis Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr sowie Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr. Sonntags ist Günter Göge selbst anwesend und erläutert gerne seine Werke.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von „L.Dorado“, dem Rockmusiker Heinz Jandik, einem Freund von Günter Göge.

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