Urkunde überreicht

Schönheit des Fachwerks - Hallenberg tritt Arbeitsgemeinschaft bei

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Georg Benner übergibt die Mitgliedsurkunde an Bürgermeister Michael Kronauge. 

Hallenberg. Die Stadt Hallenberg ist jetzt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte (ADF). Im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Kunst im Rathaus“ (siehe Seite 4) übergab jetzt Georg Benner, Vorsitzender der ADF und Bürgermeister von Herborn, die Mitgliedsurkunde an Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge.

Bei Besuchen in Hallenberg wurde Benner, dessen Sohn in Hesborn wohnt, auf den gut erhaltenen Bestand von Fachwerkhäusern aufmerksam. Eine Prüfung ergab, dass die Fachwerkgebäude im Ortskern die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der ADF erfüllen.

„Hallenberg ist bereits Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ,Historische Stadt- und Ortskerne in NRW und wir haben uns gedacht, dass man mit der ADF zusammenarbeiten könnte“, so Kronauge im SauerlandKurier-Gespräch.

Aufnahme in die Deutsche Fachwerkstraße

„Das reizvolle Hallenberg mit zahlreichen herausragenden Fachwerkbauten – alle nach dem Motto ,Schwarz ist das Holz und weiß die Wand, von alters her im Sauerland´ – passt gut in den Reigen herausragender Fachwerkstädte“, teilt die ADF mit.

Über eine Aufnahme in die Deutsche Fachwerkstraße, die durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg führt, wird später entschieden.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Da kann man sicher gemeinsame Schnittpunkte finden“, erklärte Kronauge. Konkrete Maßnahmen in Hallenberg sind allerdings noch nicht geplant. „Was daraus wird, muss man sehen“, sagte Kronauge abschließend.

Hintergrund

Zu den Aufgaben der ADF gehören der Erfahrungsaustausch und die Beratung über Maßnahmen zur Fachwerkerhaltung und Initiativen zu finanziellen und steuerlichen Fördermöglichkeiten. Die Arbeitsgemeinschaft will den Wert des Fachwerkes stärker in das Bewustsein der Gesellschaft rücken.

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