Uraufführung auf der Freilichtbühne

Tolle Premiere von "Kohlhiesels Töchter" in Hallenberg

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Zwei ungleiche Schwestern: Liesl und Gretel.

Hallenberg - Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre fragten sich Fans der Hallenberger Freilichtbühne, ob es wohl gelingt, das erreichte Niveau zu halten oder es gar noch zu toppen. Wenn der Applaus des Publikums als Gradmesser dient, dann ist es der Freilichtbühne Hallenberg mit der Uraufführung des Musicals „Kohlhiesels Töchter“ nach dem Bauernschwank von Hans Krähly gelungen, die „Messlatte“ noch ein Stück höher zu legen.

Die Erwartungen der fast 1000 Zuschauer wurden bei sommerlichen Temperaturen mehr als erfüllt, das zeigte sich in dem nicht endenwollenden Beifall am Ende der Vorstellung. Hier haben die 46 Darsteller, die Regie um Florian Hinxlage, die Maske, die Technik, die Bühnenbauer – eben das gesamte Team der Freilichtbühne – ganze Arbeit geleistet. Eröffnung mit Armin Laschet Es war wohl in diesem Jahr, wie von vielen Akteuren zu hören war, richtig viel Arbeit, bis das Stück premierenreif war. Aber diese Arbeit hat sich gelohnt. Eröffnet wurde die diesjährige Saison des Erwachsenentheaters durch NRWs Ministerpräsident Armin Laschet. In seinem Grußwort hob er das große Engagement der Freilichtbühne Hallenberg hervor und wünschte allen viel Erfolg. Leider, sagte Laschet, konnte er das Stück nicht bis zum Ende genießen – in der Pause gings weiter nach Berlin.

Zur Handlung 

Xaver (Gerhard Knecht) hat ein grundsätzliches Interesse an den Weibsbildern sowie an Bier und Weißwurst. Da kommt ihm Gretel (Franziska Mause), die hübsche aber ein wenig naive Wirtstochter, gerade recht. Doch Vater Kohlhiesel (Rüdiger Eppner) will der Hochzeit mit der Gretel erst zustimmen, wenn seine ältere Tochter Liesl (Vanessa Ante) unter der Haube ist. Viel Bier verzapft – und Porzellan zerschlagen Für Liesl – ein resoluter „Bauerntrampel“ – ist jedoch kein Freier in Sicht. Da macht Xavers Kumpel Seppel (Philipp Mause), der auch ein Auge auf Gretel geworfen hat, den Vorschlag, zunächst die Liesl zu heiraten, um sich nach sofortiger Scheidung der Gretel zu widmen. 

So richtig begeistert ist der Xaver nicht, als er die Liesl heiratet...

Xaver geht dem Seppel auf den Leim und freit um die widerspenstige Liesl. Diese fühlt sich geschmeichelt und willigt ein. Bis am Ende alles gut wird und die Liebe siegt, ist eine Menge Bier verzapft und ein Haufen Porzellan zerschlagen worden. Neben der turbulenten Handlung lebt das Stück von mitreißenden neuen Songs und dynamischen Choreographien.

Weitere Infos Kartenvorbestellungen gibt es unter www.freilichtbuehne-hallenberg.de oder Tel. 02984/929190.

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