Meisterhaftes Spiel

Weltweit erfolgreiches Blechbläserensemble „Harmonic Brass“ gastierte in Hallenberg

Das weltweit erfolgreiche Blechbläserensemble „Harmonic Brass“ gastierte kürzlich in der Hallenberger Stadthalle – und begeisterte vor ausverkauftem Haus.

Hallenberg - „Wellness für die Ohren“ versprach Bürgermeister Michael Kronauge den Gästen bei seiner Begrüßung in der ausverkauften Stadthalle. Zum 20. Geburtstag der Reihe „Sauerland-Herbst“ gastierte das weltweit erfolgreiche Blechbläserensemble „Harmonic Brass“ aus München in Hallenberg – und hielt mit Bravour ein, was der Bürgermeister zuvor versprach.

„Seit 20 Jahren kommt die Weltelite der Brass-Musik jeweils im Herbst ins Sauerland und auch nach Hallenberg“, erklärte Michael Kronauge den Ursprung des Festivals. „Als wir, der Hochsauerlandkreis und die zwölf Städte vor 20 Jahren erstmals über ein Festival für Blechbläser gesprochen haben, konnte wohl keiner ahnen, dass daraus eine Erfolgsgeschichte wird. Aus kleinen Anfängen ist das größte Brass-Festival der Welt geworden.“ Das Blechbläserensemble „Harmonic Brass“, vier Herren um die junge Trompeterin Elisabeth Fessler, sind mit ihrer Musik in der ganzen Welt zu Hause. 34 CD-Produktionen haben sie bisher eingespielt. Ob in der Endler Hall in Kapstadt, dem Arts Center in Seoul, dem Gewandhaus in Leipzig oder der Carnegie Hall in New York, die Gruppe ist in allen Konzerthallen der Welt aufgetreten.

Lieblich, wild, Wien und Rumänien

„Da darf die Stadthalle Hallenberg nicht fehlen“, sagte der Bürgermeister schmunzelnd. In Hallenberg hatten die Musiker ihr neues Programm „Donaureise“ mitgebracht. Hornist und „Kapitän“ Andreas Binder und seine Mannschaft nahmen die Gäste mit auf die 2845 Kilometer von der Quelle der Donau in Donaueschingen bis zur Mündung im Schwarzen Meer. Die Zuschauer hörten die schönsten Geschichten, erkundeten die großartigsten Landschaften und hörten vor allem die Musik der Donau. Mal lieblich, mal wild, mal Wiener Schmäh, mal rumänische Klänge. Ob mit Beethovens „Für Elise“, vielen nur als Klavierstück bekannt, oder Vittorio Montis „Czardas“ – immer fanden die vier Musiker sofort den Kontakt zu den Zuhörern und der Funke sprang über. So gab es schon während des Konzertes spontane Beifallsbekundungen und „Bravo“-Rufe. 

Mit den letzten drei Stücken des Programmes führte die musikalische Donaureise dann über den Balkan an das Schwarze Meer. Mit meisterhaftem Spiel und sicherem Gespür bei der Auswahl der Stücke ließ Harmonic Brass die Zuhörer Länder und Städte an der Donau erleben. Stehender, anhaltender Beifall war dann am offiziellen Ende der Reise der Dank des Publikums. Der Erlös des Abends geht in die Jugendarbeit.

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