Bürger entscheiden bei Kommunalwahl

Werden die Gemeinden Bromskirchen und Allendorf fusionieren?

Bei bisher zwei Veranstaltungen wurden etwa 165 interessierte Bürger informiert.
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Bei bisher zwei Veranstaltungen wurden etwa 165 interessierte Bürger informiert.

Bromskirchen/Allendorf – Die Gemeinden Bromskirchen (1900 Einwohner) und Allendorf/Eder (5600 Einwohner) planen einen Zusammenschluss ihrer Gemeinden.

Die Bürger der beiden zurzeit noch eigenständigen Kommunen sollen am 14. März 2021 im Rahmen der Kommunalwahl darüber entscheiden. Bei positivem Entscheid soll die Angliederung ab dem 1. Januar 2023 umgesetzt werden.

Bei zwei Veranstaltungen wurden bereits etwa 165 interessierte Bürger über Ablauf sowie die Vor- und Nachteile der Fusion informiert. Beide Vorsitzenden der Gemeindevertretungen Willi Reder (Bromskirchen) und Norbert Bötzel (Allendorf) sowie die beiden Bürgermeister Claus Junghenn (Allendorf) und Ottmar Vöpel (Bromskirchen) versicherten, dass sie alles dafür tun möchten, die Bürger mit allen wichtigen Informationen über Ziele, Vorteile und Risiken zu versorgen. Darüber hinaus versicherten sie die Fragen und Bedenken der Bevölkerung ernstzunehmen und soweit möglich in den Entscheidungsprozess mit einfließen lassen. 

Unterstützt werden die beiden Kommunen bei ihrem Vorhaben von den beiden externen Kommunalberatern Carmen Möller und Thomas Fiedler. Die von den beiden Kommunalberatern erstellte Machbarkeitsstudie für den Zusammenschluss von Allendorf und Bromskirchen kommt nach eigenen Angaben zu dem Ergebnis, dass die Zusammenlegung „die beste Alternative für die beiden Kommunen“ sei.

Auswirkungen eines Zusammenschlusses

„Es gibt zurzeit keine Not dafür, aber gemeinsam geht es noch besser“, sagte Fiedler. Es sei erwiesen, dass größere Gemeinden wirtschaftlicher und zukunftssicherer seien. 

Die wesentlichen Auswirkungen eines Zusammenschlusses: „Kommunale Dienstleistungen und Infrastruktur werden gesichert und bleiben bürgernah, Verwaltungs- und Bauhofstandorte bleiben vor Ort. Nur noch einen Bürgermeister; Ortsteile behalten ihren Namen; Kindergartenstandorte bleiben erhalten; Grundschulstandorte bleiben in Allendorf und Bromskirchen; die Position der größeren Kommune im oberen Edertal wird gestärkt; das kooperative Mittelzentrum Allendorf/Battenberg bleibt erhalten; die Vereinsförderung wird verbessert; jährliche Einsparung von 500.000 Euro; die Landesförderung tilgt über 2,3 Millionen Euro Schulden; Steuern und Abgaben können für alle einheitlich auf einem niedrigen Niveau gehalten werden; die zwölf identischen Straßennamen in beiden Gemeinden sollten geändert werden; die Postleitzahlen können beibehalten werden; die Ausweise und Pässe müssen geändert werden.“

Alle Infos sind zu finden unter www.allendorf-bromskirchen.de

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