Dank an Vorgänger Michael Kronauge

Wolfgang Fischer neuer Verbandsvorsteher des Wasserverbandes Hochsauerland 

Wachwechsel an der Spitze des Wasserverbandes Hochsauerland: Für Michael Kronauge (l.) rückt Wolfgang Fischer als Verbandsvorsteher nach.
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Wachwechsel an der Spitze des Wasserverbandes Hochsauerland: Für Michael Kronauge (l.) rückt Wolfgang Fischer als Verbandsvorsteher nach.

Im Schulterschluss für das Trinkwasser sowie eine sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger: Im Wasserverband Hochsauerland (WVH) arbeiten neun HSK-Kommunen und der Hochsauerlandkreis zusammen. Jetzt gibt es einen Wachwechsel an der Spitze: Wolfgang Fischer, Bürgermeister der Stadt Olsberg, übernimmt das Amt des Verbandsvorstehers von Michael Kronauge, früherer Bürgermeister der Stadt Hallenberg.

Hallenberg/Meschede/Hochsauerland - Rund 27 Jahre hat Michael Kronauge im WVH die Geschicke der Trinkwasserversorgung in der Region mitgestaltet – seit 2015 als Nachfolger des früheren Mescheder Bürgermeisters Uli Hess als Verbandsvorsteher. Insbesondere an der Inbetriebnahme der „Ruhrachse” im Jahr 2003 sowie an der Inbetriebnahme der „Südachse“ (Meschede - Eslohe - Schmallenberg) im Jahr 2009 wirkte Michael Kronauge mit. Auch die Beschlussfassung über den sogenannten „Südlichen Lückenschluss“ im November 2019 und das Anstoßen der Maßnahmen trägt seine Handschrift.

Unter Einschluss der Nutzung kommunaler Anlagen betreibt der Wasserverband einen geschlossenen, rund 121 Kilometer langen Leitungsverbund zwischen allen Verbandsmitgliedern - den Städten Hallenberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Schmallenberg, Sundern, Winterberg sowie den Gemeinden Bestwig und Eslohe sowie dem Hochsauerlandkreis. Wie wichtig die Zusammenarbeit der Verbandskommunen und das gemeinsame Verbundnetz für die Trinkwasserversorgung sind, sei immer wieder deutlich geworden - zuletzt in den Trockenjahren 2018 und 2019. „Wenn Niederschläge ausbleiben, gleichzeitig aber die Wassernachfrage sprunghaft ansteigt, kann das Verbundsystem Engpässe an einzelnen Punkten verlässlich ausgleichen“, erläutert Michael Kronauge.

Schmallenberger Bürgermeister Burkhard König ist neuer Stellvertreter

Wolfgang Fischer würdigte das Wirken Michael Kronauges für den Wasserverband Hochsauerland: „Er half durch seine besonnene und integrative Art stets mit, die Mitte bis Ende der 1990er Jahre recht 'turbulente' Phase im WVH zu beruhigen und den WVH in ein stabiles und ruhiges Fahrwasser zu steuern.“ Der scheidende Verbandsvorsteher seinerseits dankte dem Team der Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) – die HSW ist seit 2006 Betriebsführerin des Wasserverbandes.

Ein besonderes Dankeschön Michael Kronauges galt Robert Dietrich, der Ende Mai als Technischer Geschäftsführer der HSW ausscheidet und ein „Urgestein des Wasserverbands“ sei. Robert Dietrich unterstrich die Wichtigkeit des WVH für die Trinkwasserversorgung des Hochsauerlandkreises, insbesondere im südlichen Verbandsgebiet.

Als erster stellvertreter Verbandsvorsteher rückt –für Wolfgang Fischer – der Schmallenberger Bürgermeister Burkhard König nach; zweiter stellvertretender Verbandsvorsteher bleibt Christoph Weber, Bürgermeister der Stadt Meschede. Als Schaubeauftragte der Verbandsversammlung wurden Hiltrud Schmidt aus Olsberg wieder- und Henrik Weiß (Winterberg) neu gewählt.

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