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Krieg in Europa: Hilfsaktionen aus dem HSK für die Menschen in der Ukraine

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Von: Daniela Weber, Stefanie Schümmer, Marco Twente, Rebecca Weber

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Es herrscht Krieg in der Ukraine. Im HSK ist die Hilfsbereitschaft groß. Hier finden Sie alle uns bekannten Hilfstransporte, Spendenaufrufe und weiteren Aktionen.

Update, 12. März

Arnsberg: Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist die Solidarität mit den Menschen in den Kriegsgebieten und denen, die ihre Heimat innerhalb kürzester Zeit verlassen mussten, groß. Auch die Spendenbereitschaft in der Region ist weiterhin enorm. Allerdings machen die Verantwortlichen auch darauf aufmerksam, dass Hilfe gezielt benötigt wird.

Update, 11. März

Brilon: Um die verschiedenen Hilfsangebote zu organisieren und koordinieren, bieten die Stadt Brilon und der Caritasverband Brilon als Hilfsbündnis Ukraine Geflüchteten und engagierten Bürgern auf möglichst kurzen Wegen Informationen, Beratung und Hilfen an. Mehr dazu hier.

Update, 10. März

Elleringhausen: Die Vereine aus Elleringhausen haben sich zusammen geschlossen und laden die Dorfgemeinschaft zum gemeinsamen Familiennachmittag am Samstag, 19. März, von 14 bis 20 Uhr an die Schützenhalle ein. Neben Kaffee und Kuchen werden kühle Getränke, Glühwein und Bratwürstchen angeboten. Mit dieser Veranstaltung möchten die Vereine für die Kriegsopfer der Ukraine sammeln. Alle Erlöse werden der „Aktion Deutschland hilft“ im Nachgang überwiesen. Sollte jemand nicht teilnehmen können, besteht die Möglichkeit Waffeln und Kuchen per Taxi vorab zu bestellen. Ansprechpartner dafür ist Ursula Stratmann (Tel. 0151/52100960), die bis zum 18. März per WhatsApp oder telefonisch kontaktiert werden kann. Am Veranstaltungstag bitte dann nur noch telefonisch die Bestellungen vornehmen und grundsätzlich auch die Adresse mitteilen. „Wir erhoffen uns, das Leid der Menschen in der Ukraine zumindest ein bisschen mildern zu können und dass viele Dorfbewohner diese Aktion mit großzügigen Spenden unterstützen“, so die Organisatoren.

Grönebach: Spendenaktion des Karnevalsvereins „Alle unter einem Hut“: Der Verein bietet am Sonntag, 13. März, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr wieder Kuchen-ToGo vor dem Freizeithaus Saure Wiese an. Der gesamte Erlös geht an das Spendenkonto „Ukraine-Hilfe“ der Stadt Winterberg.

Olsberg: Der Pastoralverbund Bigge-Olsberg unterstützt weiter die Menschen in der Ukraine. Die Kollekte vom vergangenen Sonntag für die Hilfe in der Ukraine ergab über 2500 Euro. „Wir bedanken uns bei allen Spendern. Unser polnischer Pastor Antoni Soja hat sich in Polen nahe der ukrainischen Grenze nach dem Bedarf vor Ort erkundigt. Dort wird vor allem medizinisches Material benötigt. Wir planen Dinge vor Ort zu erwerben, und sie an die Grenze zu transportieren, da auch in Polen das Material knapp ist“, so der Pastoralverbund. Daher wird die nächste Sonntagskollekte in allen Gemeinden wieder für die Hilfe in der Ukraine sein. Am Sonntag, 13. März, findet erneut ein ökumenisches Friedensgebet auf dem Kirchplatz in Bigge um 19 Uhr nach der Heiligen Messe um 18 Uhr statt. Der Pfarrgemeinderat in Assinghausen lädt zu einem Friedensgebet am Donnerstag, 17. März, um 18 Uhr in der Kirche St. Katharina ein. In Elleringhausen ist ein Friedensgebet am Mittwoch, 23. März, um 18.30 Uhr geplant. Dort ist auch möglich, für die Aktion zu spenden.

Update, 9. März

Madfeld: Der Musikverein Madfeld und „1000 Jahre Madfeld“ möchten ein Herz und Solidarität für die Ukraine zeigen.
„Das große Leid der Bevölkerung und die Bilder im Fernsehen machen einfach sprachlos und fassungslos. Es ist unglaublich, wie ein wütender Despot die Menschen so in Schrecken versetzen kann und die ganze Welt empört. Wir wollen zumindest mit dieser Aktion ein Zeichen setzen und die notleidende Bevölkerung der Ukraine ein wenig unterstützen“, so die Initiatoren. Ein Frühlingskonzert wird deshalb am Sonntag, 13. März, ab 14.30 Uhr am Dorfplatz und an der Scheune veranstaltet. Es gibt Waffeln und Getränke, deren Erlös komplett einer Hilfsaktion zugutekommt.

Brilon: Humanitäre Hilfe aus Brilon direkt nach Kiew: Ein Team aus Brilon konnte bereits vergangenes Wochenende erste Hilfsgüter an die ukrainische Grenze bringen. Die Hilfsgüter sind dort dann weiter in die Krisengebiete durch Lkw-Fahrer aus der Ukraine gebracht worden. Jetzt ruft das Team wieder zu Spenden auf, denn nächste Woche sollen die nächsten Lkw rollen. Zudem werden freiwillige Fahrer gesucht. Mehr dazu hier.

Eslohe-Kückelheim: Der Heimat- und Förderverein Kückelheim veranstaltet am Sonntag, 13. März, von 12 bis 14 Uhr in der St.-Hubertus-Schützenhalle Eslohe-Kückelheim einen Kuchenverkauf als Spendenaktion. 

Schmallenberg-Selkentrop: „Pakete zum Leben“ mit Lebensmitteln: Zisterne-Lkw bringen Güter in die Kriegs-Region Ukraine. Fragen per Mail an: manfred@selkentrop.de (Sammelstelle ZIsterne in Selkentrop).

Update, 8. März

Brilon-Wald: Durch die Angriffe des russischen Militärs haben viele Menschen in der Ukraine ihr Zuhause und nicht selten noch viel mehr verloren. Der Heimatschutzverein Brilon-Wald und der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendgemeinschaft in Brilon-Wald möchten diesen Menschen helfen und veranstalten daher am kommenden Sonntag, 13. März, eine Spendenaktion an der Schützenhalle Brilon-Wald. Von 11 bis 18 Uhr werden frische Bratwurst im Brötchen angeboten und am Nachmittag gibt es von 14 bis 17 Uhr noch Waffeln dazu. Dazu gibt es heißen Kaffee und kühle Getränke. Die gesamten Einnahmen aus Bratwurst- und Waffelverkauf sowie der Gewinn des Getränkeverkaufs kommen der Aktion „Brilon hilft der Ukraine“ zugute.

Update, 7. März

Neheim: Der „Neue Chor Neheim“ lädt für Freitag, 11. März, um 19 Uhr zu einem Konzert unter dem Titel „Klänge für den Frieden“ in den Neheimer Dom St. Johannes ein. Auf der großen Sauer-Orgel erklingen Werke vom Barock bis hin zur Popmusik, der Neue Chor Neheim singt Lieder, die in vielen Epochen der Menschheit gegen den Krieg angestimmt wurden (von Pachelbel „Dona nobis pacem“ über Harold Arlen „Over the Rainbow“ bis zu John Lennon „Imagine“ und „Give peace a chance“) und es werden verschiedene Text gelesen. Gemeinsam mit allen Anwesenden wird der Friedenskanon „Dona nobis Pacem, Domine“ („Gib uns Frieden, Herr“) gesungen. Statt eines Eintrittsgeldes wird eine Spende für die „Csilla von Boeselager Stiftung Osteuropahilfe e.V.“ erbeten.

Willingen: Im Willinger Skigebiet ist erstmals Flutlicht-Skifahren am Mittwoch, 9. März, und Freitag, 11. März, möglich. Die Verantwortlichen haben sich darauf verständigt, einen Großteil des Eintritts beider Abende für die lokale Ukraine-Hilfe zu spenden.

Arnsberg:  Bereits in der Vergangenheit haben Adrian Raczka-Buchwald und sein Team Adrianlaeuft laufend immer wieder Geld für den guten Zweck gesammelt. Dieses Mal wird zwar nicht gelaufen, gesammelt wird trotzdem: Nämlich Spenden für die Ukraine. Ein Teammitglied reist gemeinsam mit einem Verwandten bis kurz hinter die ukrainische Grenze, um ein dringend auf Medikamente angewiesenes, junges Mädchen abzuholen. Vor Ort sollen die gesammelten Spenden an der Sammelstelle für Flüchtlinge abgegeben werden. Nach dem ersten Transport, der hoffentlich glücklich verläuft, soll ein zweiter auf den Weg gebracht werden. Gebraucht werden noch immer Zahnbürsten, Windeln, Seife, Konserven oder Verbandsmaterial. Aber auch Isomatten, Schlafsäcke oder Kinderkleidung sind gern gesehen. Weitere Informationen auf Facebook @adrianlaeuft

Olsberg: „Uns alle begleiten seit Tagen die Bilder des Krieges in und um die Ukraine, wir sind mehr als fassungslos. Schon zu manchen Aktionen hat der Studienkreis in Olsberg aktive Hilfe organisiert, jetzt wollen wir den Menschen in der Ukraine durch Solidarität beistehen“, so die Schüler und ehrenamtliche Helfer des Studienkreises, die am Freitag, 11. März, von 9.30 bis 17 Uhr Waffeln im Eingangsbereich des Hit-Markts in Olsberg verkaufen werden. Auch Familien aus Afghanistan, Eritrea und Syrien wollen mithelfen: „Die Zeit ist gekommen, dass wir uns jetzt mit einbringen, um Geld für die im Krieg lebenden Frauen, Kinder und Männer zu sammeln. Uns ist auch so viel in Olsberg geholfen worden, als wir damals ankamen und nichts hatten.“ Von dem Erlös werden Medikamente, Verbandsmaterial, Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel gekauft. Die Hilfsmittel werden zu einer Spedition gebracht, wo Transporte in das Kriegsgebiet organisiert und durchführt werden.

Update, 4. März

Schmallenberg: Der Aktionskreis „Hilfe für Menschen in Not“ bittet um Spenden zur Unterstützung der Franziskaner, die vor Ort in der Ukraine helfen.  Spendenkonten sind: Sparkasse Mitten im Sauerland: IBAN: DE 52 46451012 0026 082313; Volksbank Bigge-Lenne: IBAN: DE 81 46062817 0018 872800. Stichwort „Nothilfe Ukraine“. Überweisungsträger liegen bei den Banken aus. Spendenquittungen sind möglich bei voller Angabe der Adresse. Weitere Informationen: Ursula Lingens, Tel. 02972/1789. 

Hallenberg: Die Oldtimerfreunde Hallenberg starten eine Hilfsaktion. An folgenden Terminen können an der Ausstellungshalle der Oldtimerfreunde Hallenberg e.V. Spenden abgegeben werden: Dienstag, 8. März, 18-19 Uhr, Donnerstag, 10. März, 18-19 Uhr, Dienstag, 15. März, 18-19 Uhr, Donnerstag, 17. März, 18-19 Uhr. Gesammelt werden: Decken, Schlafsäcke, Hygieneartikel, Babynahrung, Windeln, Studentenfutter, Müsliriegel. Der Hilfstransport ist für den 30. März geplant.

Schmallenberg: Große Spendenaktion: Lächelwerk sammelt für Menschen in der Ukraine. Das Team organisiert für kommenden Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. März, eine große Spendenaktion für die Menschen aus der Ukraine. Von 10 bis 18 Uhr können an diesen beiden Tagen in der Schützenhalle in Wormbach Sachspenden abgegeben werden. Gesammelt werden: Medizinisches Equipment: Kompressen, Bandagen, Medikamente, Wärmedecken, Desinfektionsmittel – auch kleine Desinfektionsfläschchen – medizinische Handschuhe, Traubenzucker für Diabetiker, Wundschutzcremes, Blasenpflaster, des Weiteren: Schlafsäcke, Windeln für Babys sowie Erwachsene, Babynahrung, Tiernahrung, Hygieneartikel für Babys (Feuchttücher etc.), Hygieneartikel für Frauen (Binden, Tampons etc.), Shampoo, Seife, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Toilettenpapier. Kleiderspenden können diesmal nicht angenommen werden.

Update, 3. März:

Meschede - Die Mescheder Georgspfadfinder unterstützen ihre Altersgenossen in der Ukraine. Dafür sind sie mit einer 1000 Euro-Spende aus der Stammeskasse in Vorleistung gegangen und haben Kinderbekleidung für einen aktuellen Hilfstransport gesponsert. Für diese und weitere Spenden werden die Pfadfinder am Samstag, 5. März, von 10 bis 15 Uhr Waffeln am Aldi-Markt im Schwarzen Bruch sowie am Rewe-Markt (Le-Puy-Str.) backen und verkaufen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen freuen sich auf viele Besucher..

Neheim: Das Ensemble „confido vocale & camerata“ gastiert mit einem Chor- und Orchesterkonzert am Samstag, 5. März, um 19.30 Uhr im Neheimer Dom St. Johannes. Zwar war das Konzert unter dem Titel „Gesänge der Trauer und des Trostes“ schon seit Längerem geplant, nun widmen es die Organisatoren den Menschen in der Ukraine: „Mit unseren Konzerten solidarisieren wir uns mit den Menschen in der Ukraine, die plötzlich, ohne eigenes Zutun, mitten im Krieg, ja, im Bruderkrieg stehen. Zwei großartige Werke der Weltmusik laden ein zur Reflexion und zum Nachdenken.“ Als sichtbares Zeichen der Unterstützung erhalten Zuhörer im Neheimer Dom gegen eine Spende einen Button in den Farben der Ukraine mit dem Friedenssymbol. Die Spenden werden in vollem Umfang der Ukraine-Hilfe zukommen. Eintrittskarten für das Konzert kosten an der Abendkasse 18 Euro, im Vorverkauf 15 Euro. Vorbestellungen sind per Mail an diehlmusic@web.de oder unter Tel. 02932-22050 möglich.

Olsberg: Die Stadt Olsberg bereitet sich auf eine mögliche Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine vor. Für Fragen und vor allem Wohnungsangebote hat die Stadtverwaltung eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter ukrainehilfe@olsberg.de setzt die Stadt Olsberg in einem ersten Schritt darauf, dass Bürger freien Wohnraum melden, den sie für Flüchtlinge zur Verfügung stellen wollen.

Bigge: Im Pastoralverbund Bigge-Olsberg findet an diesem Wochenende in allen Gottesdiensten eine Sonderkollekte für die Menschen in der Ukraine statt. Caritas International ruft zu Spenden für die Bevölkerung in der Ukraine auf. Ebenso kann am Sonntag, 6. März, um 19 Uhr auf dem Kirchplatz Bigge gespendet werden. Zu dieser Zeit wird für den Frieden gebetet und Lichter entzündet. Alle sind zu diesem Friedensgebet eingeladen. 

Marsberg: Eine Großhandelsfirma aus Marsberg möchte den Menschen in der Ukraine mit dem Verkauf von Osterhasen helfen. Diese sind creme-weiß oder steingrau und bis ca. 45 Zentimeter groß. Den Reinerlös von 50 Prozent spendet die Firma an „Bild hilft e.V. - Ein Herz für Kinder“. Die Aktion startet am Samstag, 12. März, auf dem Wochenmarkt am Kirchplatz, dann alle weiteren Samstage bis Ostersamstag.

Update, 2. März:

Eslohe: Die Gemeinde Eslohe (Sauerland) bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor und spricht ganz konkret alle Bürger der Gemeinde an in der Hoffnung, dass Wohnraum von privater Seite bereitgestellt werden kann. Gerne nimmt das Rathaus in Eslohe ihr Angebot auf und koordiniert die Vergabe bedarfsgerecht. „Wir wissen um die Solidarität der Esloher Bürger. Helfen Sie uns, zu helfen“, so Bürgermeister Kersting. Angebote telefonisch unter 02973-800220 oder per mail an a.schneider@eslohe.de

Neheim: Der SC Neheim ruft alle Arnsberger dazu auf, am Sonntag, 6. März, in das Binnerfeldstadion zu kommen. Vor dem Anstoß möchte der SC gemeinsam ein Zeichen gegen den Krieg setzen und das Lied „Wozu sind Kriege da“ von Udo Lindenberg singen. Den Eintrittspreis bestimmen die Teilnehmer selbst. Die Einnahmen werden an die Ukrainehilfe gespendet. Das Fußballspiel des SC gegen den FC Iserlohn beginnt um 15 Uhr.

Arnsberg-Voßwinkel: Der TuS Voßwinkel hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnsberg Kontakt mit der Arnsberger Partnerstadt Olesno in Polen aufgenommen. Am Freitag, 11. März, von 18 bis 20 Uhr sowie am Samstag, 12. März, von 8 bis 14 Uhr nimmt der TuS in der der Schützenhalle Voßwinkel Spenden entgegen. „Im direkten Nachbarland Polen, auch in der Umgebung von Olesno und in der Stadt selbst kommen bereits viele Geflüchtete an. Dort werden Unterkünfte und die notwendigste Versorgung gesichert. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung, um die Menschen bestmöglich zu versorgen und unterzubringen, die wegen Krieg, Leid und Tod ihre Heimat verlassen mussten“, so der Verein. Benötigt werden insbesondere Hygieneartikel, Spielzeug für Kinder, Baby- und Kinderkleidung, Kochutensilien, Küchenkleingeräte, Bettwäsche, Decken und Kissen sowie haltbare Lebensmittel. Fragen können per Mail an hilfe@tus-vosswinkel.de gestellt werden.

Hallenberg: Wie andere Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis möchte auch die Stadt Hallenberg direkt die Menschen in der aktuellen Krisensituation in der Ukraine nicht allein lassen und unterstützen. Aus diesem Grund wurde ein Spendenkonto bei der Stadtkasse eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, durch Geldspenden einen Beitrag zu leisten. Die Spenden werden seitens der Stadt Hallenberg zweckentsprechend gesammelt weitergeleitet. Mehr dazu hier.

Marsberg: Der Lionsclub Marsberg sammelt heute, 2. März, für die Ukraine Verbandskästen. „Jeder soll bitte zu Hause oder im Auto prüfen, ob er noch Verbandskästen hat, die vielleicht auch schon abgelaufen sind“, ruft der Lionsclub auf. Diese können bei der Firma Metallbau Schmidt, Unterm Ohmberg 5, in Marsberg abgegeben werden.

Arnsberg: Um den geflohenen Menschen aus der Ukraine eine schnelle und unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen, hat der Caritasverband kurzfristig ein Spendenkonto in Zusammenarbeit mit Städten Arnsberg und Sundern eingerichtet, um vor Ort in Arnsberg und Sundern schnelle Hilfe zu ermöglichen.

Winterberg: Die Wintersport-Arena Sauerland verzichtet auf den größten Teil ihrer Marketingaktionen im März und spendet aus ihrem Etat einen mehrfachen vierstelligen Betrag und schließt sich der Spendenaktion des Winterberger St. Franziskushospitals an. Mehr dazu hier.

Update, 1. März:

Arnsberg: Die Csilla von Boeselager-Stiftung aus Arnsberg steht in Kontakt mit Helfern in der Urkaine. Im Kurier-Gespräch berichtet die Stiftung, was vor Ort am dringendsten benötigt wird.

Medebach: Die Hansestadt Medebach erneut ein Spendenkonto ein, worauf Beträge für entsprechende Hilfestellungen im Krisengebiet oder für auf der Flucht befindliche Menschen eingezahlt werden können. Gleichzeitig besteht die dringende Bitte, auch weiterhin freien Wohnraum für die geflüchteten Menschen, der vermietet oder anderweitig angeboten werden kann, bei der Hansestadt Medebach zu melden. Mehr dazu hier.

Eslohe: Taxi Fabri und Raphael vom Tattoostudio Lebenslänglich planen am kommenden Montag einen Hilfstransport an die polnisch-ukrainische Grenze. „Momentan sieht es so aus, dass sechs KollegInnen mit drei Fahrzeugen fahren werden. Nun sammeln wir Sachspenden, hier eine Aufstellung, was benötigt wird“, teilen die Organisatoren mit: Medikamente, wie Paracetamol, Ibuprofen, Pflaster, Binden, Bandagen, durchaus auch Mund-Nasenmasken. Decken, Schlafsäcke, Isomatten, Jacken, Hygieneartikel
Babynahrung, Windeln/Pampers, Feuchttücher, Hygieneartikel, Batterien, Kerzen, Feuerzeuge, Taschenlampen, Konserven, Energieriegel, Nüsse, Trockenfrüchte, Getränke in kleinen oder mittelgroßen Flaschen, Baby- Kinderkleidung,
Kleidung für Erwachsene, Mützen, Schals, warme Socken.

Winterberg: Auch in der Stadt Winterberg ist die Welle der Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine groß. Neben Hilfstransporten richtet die Stadt eine Spendenkonto ein, um den Menschen in der Ukraine schnell und unkompliziert zu helfen. Diese Spenden werden verwendet für medizinische Produkte, wie z.B. Bandagen, Desinfektionsmittel oder Handschuhe, aber auch für Feldbetten und Schlafsäcke. Über das St. Franziskus-Hospital Winterberg, das direkte Kontakte nach Kiew hat, wird sichergestellt, dass die Spenden direkt bei den Betroffenen ankommen. Mehr dazu hier.

Arnsberg: Nachdem Tausende vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, bereiten sich auch die Städte Arnsberg und Sundern auf die Aufnahme von Geflüchteten vor. Die Kommunen haben zentrale E-Mail-Adressen eingerichtet, über die verfügbarer Wohnraum gemeldet werden kann.

Zahlreiche Hilfs- und Spendenaktionen für die ukrainische Bevölkerung wurden auch im HSK gestartet.
Zahlreiche Hilfs- und Spendenaktionen für die ukrainische Bevölkerung wurden auch im HSK gestartet. © Frank Rumpenhorst / dpa

Medebach: Es finden Hilfstransporte von Medebach aus in die Ukraine statt. Sachspenden können in der Marien-Apotheke angegeben werden. Am Montagnachmittag wurde der ukrainische Lkw in Medebach beladen und er nahm nach einer Ruhepause die Fahrt ins Krisengebiet auf. Es sind jederzeit Spenden willkommen, um den Menschen im sehr schwierigen Umfeld noch ein Überleben im Alltag zu ermöglichen. Mehr dazu hier.

Brilon: Schon seit vielen Jahren gehen regelmäßig Geld-, Medikamenten- und Sachspenden aus Brilon nach Kiew in ein Krankenhaus für krebskranke Kinder. Initiatorinnen sind die in der Ukraine geborene und seit 30 Jahren in Brilon lebende Victoria Liese und die Apothekerin Astrid Pfitzner. Auch in der jetzigen Krisensituation werden für die Menschen in der Ukraine Spenden gesammelt. Mehr dazu hier.

Freienohl: Das Busunternehmen Zacharias aus Freienohl organisiert eine Hilfsaktion für Menschen in der Ukraine. Am Freitag sollen demnach Hilfsgüter mit Bussen nach Polen an die ukrainische Grenze gefahren werden. Auf dem Rückweg wird versucht, ukrainische Staatsbürger mit nach Deutschland zu bringen. Die Initiatoren bitten noch um Spenden: Gebraucht werden Konserven, haltbare Lebensmittel (Nudeln , Mehl) und Getränke, Babynahrung , Hygieneartikel, Toilettenpapier eventuell Spielsachen. Die Spenden können am Donnerstag 3. März von 14.30 bis 17.30 Uhr zum Betriebshof von Busunternehmen Zacharias, Freienohler-Straße 101 in Freienohl gebracht werden.

Freienohl - Die Pfadfinder des „Stamm Korsaren“ werden am Samstag, 5. März, in der Zeit von 9 bis circa 16 Uhr im Edeka und im Obi in Freienohl Waffeln verkaufen. Der gesamte Erlös geht zu 100 Prozent an die Menschen in der Ukraine. „Bitte unterstützen Sie unsere Aktion und kaufen Sie viele Waffeln“, so die Pfadfinder.

Meschede - Im portugiesischen Verein in Meschede werden Sachspenden zur Hilfe der Notleidenden an der Grenze zur Ukraine angenommen. Die Spenden können am Dienstag und Mittwoch von 16 bis 20 Uhr, sowie Donnerstag von 12 bis 14.30 Uhr abgegeben werden. Die Spenden werden dann zeitig nach Freienohl gebracht und von dort aus zum geplanten Hilfstransport weitergegeben.

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