Wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil

Übungsdienst in Corona-Zeiten:
35 Feuerwehr-Einsatzkräfte für Schnelltests ausgebildet

Geschult wurden die Kameraden unter der fachlichen Anleitung des Urologen Manfred Mardus und seinen Mitarbeiterinnen Hiltrud Becker, Ivonne Schmidt, Andrea Finke, Emily Berch und Viktoria Zacharias vom MVZ Bad Wünnenberg.
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Geschult wurden die Kameraden unter der fachlichen Anleitung des Urologen Manfred Mardus und seinen Mitarbeiterinnen Hiltrud Becker, Ivonne Schmidt, Andrea Finke, Emily Berch und Viktoria Zacharias vom MVZ Bad Wünnenberg.

Die Corona-Pandemie schränkt mittlerweile seit über einem Jahr das Leben drastisch ein. Davon sind auch die Freiwilligen Feuerwehren nicht ausgenommen: Nahezu der komplette Übungsdienst ist seit März 2020 zum Erliegen gekommen, lediglich im vergangenen Sommer waren sporadisch Übungen unter Einschränkungen möglich.

Marsberg – Auch Lehrgänge mussten unterbrochen oder abgesagt werden.

Auch wenn viele Einheiten auf digitalem Wege Unterrichte und notwendige Unterweisungen online durchführten – der praktische Übungsdienst ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

Schnelltests gehören jetzt für Feuerwehrleute dazu

Unter bestimmten Auflagen ist ein solcher Übungsdienst jetzt wieder möglich: Neben einem strengen Hygienekonzept gehören nun auch Schnelltests für Feuerwehrleute hinzu. Um an einem Übungsdienst teilnehmen zu dürfen, muss jede Einsatzkraft unmittelbar vor der Übung getestet werden. Bei negativem Testergebnis ist die Teilnahme an der Übung möglich.

Um solche Tests durchführen zu dürfen, wurden Ende April über 30 Feuerwehrfrauen und -männer aus allen Einheiten der Feuerwehr Marsberg in der Handhabung und Durchführung solcher Corona-Antigen-Schnelltests geschult. Künftig dürfen diese Kameradinnen und Kameraden die vorgeschriebenen Tests an ihren eigenen Standorten für die eigenen Feuerwehrleute durchführen.

Teilnahme an Übungsdienst

Auf diese Weise kann der erforderliche Nachweis eines negativen Corona-Tests für den Übungsdienst der Feuerwehr sichergestellt werden, wobei dieser Test lediglich zur Teilnahme am Übungsdienst berechtigt.

Geschult wurden die Kameraden unter der fachlichen Anleitung des Urologen Manfred Mardus und seinen Mitarbeiterinnen Hiltrud Becker, Ivonne Schmidt, Andrea Finke, Emily Berch und Viktoria Zacharias vom MVZ Bad Wünnenberg.

Übungsdienst in Zukunft wieder möglich

Damit ist in Zukunft wieder ein Übungsdienst in der Feuerwehr möglich. Dieser ist auch erforderlich, da z.B. der richtige Umgang mit Atemschutzgeräten, hydraulischen Rettungsgeräten, Winden, tragbaren Leitern oder Rettung über die Drehleiter nur in der Praxis so effektiv geschult und trainiert werden kann, sodass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Trotzdem ist es kein Übungsdienst wie früher: Höchstens zwölf Einsatzkräfte dürfen in fest eingeteilten Gruppen üben, FFP2-Maskenpflicht ist obligatorisch. Das Hygienekonzept der Feuerwehr Marsberg gibt klare Regeln vor, die den Vorgaben der Unfallkasse NRW für Übungsdienste entsprechen.

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