Nabu Marsberg pflanzt Bäume auf Höling

Alte Apfelsorten

Sie heißen Edelborsdorfer, Eifeler Rambur oder Martens Sämling – ausschließlich alte Apfelsorten haben die Naturschützer des Naturschutzbunds (Nabu) Marsberg auf die Streuobstwiese auf dem Höling gepflanzt.

Mit von der Partie war auch Eigentümer Andreas Nüse, dessen Familie die Streuobstwiese vor mehr als 100 Jahren angelegt hat und sie seitdem bewirtschaftet und pflegt. Viele der alten Obstbäume weisen Baumhöhlen auf, Brutplätze für Vogelarten wie dem Gartenrotschwanz. Der bei uns selten gewordene Gartenrotschwanz findet den Weg aus Afrika auf den Höling, um seinen Nachwuchs aufzuziehen. Überhaupt sind Streuobstwiesen artenreiche Lebensräume und beherbergen zwischen 2000 und 5000 Arten. Da Bauer Nüse auf die Düngung der beweideten Streuobstwiese verzichtet, hat sich eine artenreiche Vegetation eingestellt. Bald zeigen blühende Apfelbäume den Einzug des Vollfrühlings an. Mit der Nachpflanzung möchte der Nabu dazu beitragen, dass die Marsbergs Landschaft so prägenden Streuobstwiesen erhalten bleiben.

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