Impfstart nachgeholt

„Auf große Resonanz gestoßen“: Impfen im St.-Marien-Hospital hat begonnen 

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Sie war die erste Krankenschwester der Zentralen Notaufnahme des Marsberger St.-Marien-Hospitals, welche von Kollegin Dr. Ulrike Sprenger geimpft wurde: Sandra Ramspott.

Der verschobene Impfstart unter den Mitarbeitenden im St.-Marien-Hospital wurde nachgeholt.

Marsberg - „Wir freuen uns, dass es endlich geklappt hat“, sagt Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor des St.-Marien-Hospitals zum Impfstart.

Da der gelieferte Impfstoff nicht für alle Mitarbeiter gleichzeitig reicht, gibt es auch im Krankenhaus eine festgelegte Priorisierung: Zuerst werden diejenigen Mitarbeiter geimpft, die auf den Intensiv- und Isolierstationen sowie in der Zentralen Notaufnahme arbeiten, so das St. Marien-Hospital.

Zur Bekämpfung der Pandemie und zur Versorgung unserer Patienten benötigen wir jede einzelne Pflegefachkraft und jeden Arzt.

Hausober Heinrich Lake

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS), das ab 1. Februar laut eigener Internetseite 800.000 Impfdosen eingeplant hat, um Impfungen in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen fortzusetzen, fragte vorab die benötigten Impfdosen ab. Im St.-Marien-Hospital beschäftige sich seit Wochen ein interdisziplinär zusammengestelltes Team mit der Koordination der Impfungen. „Zur Bekämpfung der Pandemie und zur Versorgung unserer Patienten benötigen wir jede einzelne Pflegefachkraft und jeden Arzt“, so der stellvertretende Hausobere Heinrich Lake. Er erklärt weiter: „Wir haben allen rund 360 im St.-Marien-Hospital Marsberg Tätigen ein Impfangebot gemacht. Es ist auf große Resonanz gestoßen.“ Die Abfrage beziehe ausdrücklich Kollegen mit ein, die im Haus tätig, aber nicht zwangsläufig Angestellte des St.-Marien-Hospitals seien.

„Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden, die zur Gruppe mit höchster Priorität gehören, liegt im St. Marien-Hospital bei 100 Prozent“, bestätigt Lake. Sie würden alle in dieser Woche noch geimpft.

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