Aus für KMB

Bei der insolventen KMB in Westheim sollen sich die Pforten Ende März schließen. (Pixelio: Thorben Wengert)

Die insolvente Kombi-Massiv-Bauelemente GmbH in Westheim scheint nicht mehr zu retten. Ende März soll der Betrieb vorraussichtlich eingestellt werden. Allen Mitarbeitern soll gekündigt werden. 

KMB soll still gelegt werden

Die insolvente Kombi-Massiv-Bauelemente GmbH (KMB) wird voraussichtlich Ende März ihren Geschäftsbetrieb einstellen, teilt Jörg Nolte als Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters in einer Pressemitteilung vom vergangenen Mittwoch mit. Grund seien fehlende Neuaufträge, die für die Fortführung des Unternehmens notwendig gewesen wären. Die 52 Mitarbeiter von KMB wurden Mittwoch in einer Betriebsversammlung über die Pläne informiert, heißt es in der Pressemitteilung. Bis zur Stilllegung werden die bestehenden Aufträge weiter abgearbeitet und die hierfür notwendigen Warenbestände verbraucht. Die vorläufige Insolvenzverwaltung wird in Kürze Gespräche mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und Sozialplan aufnehmen. Anschließend werden die Kündigungen der Arbeitsverhältnisse der gesamten Belegschaft in Abstimmung mit dem Betriebsrat ausgesprochen werden müssen. Aufgrund der negativen Fortführungsprognose darf auch das Insolvenzgeld, das anstelle der Lohn- und Gehaltsansprüche für Januar bis März 2013 von der Agentur für Arbeit (AfA) gezahlt wird, nicht von einer Bank vorfinanziert werden. Die AfA kann die Auszahlung erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens im April veranlassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare