Kreditinstitute erweitern Kooperation

Banken aus Marsberg, Reiste-Eslohe und Oeventrop bilden „Vereinigte Volksbank im HSK eG“

Die Vorstände der drei Kreditinstitute haben den Ausbau der bestehenden Kooperation zu einem genossenschaftlichen Verbundmodell ausgebaut.

Marsberg. Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Genossenschaftsbanken aus Marsberg, Reiste-Eslohe und Oeventrop die Weichen für eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft stellen. Dazu soll die seit 2013 bestehende Kooperation zu einem genossenschaftlichen Verbundmodell ausgebaut werden.

Dieser Zusammenschluss sei keine klassische Fusion, teilen die Verantwortlichen mit. Die drei Banken bleiben in ihrer Struktur zum Kunden hin erhalten, unter anderem bleibt der bekannte Name der Bank in den jeweiligen Märkten bestehen. Die neue Firmierung „Vereinigte Volksbank im HSK eG“ werde somit nicht nach außen getragen.

„Diese Bündelung der Kräfte sei die richtige Antwort auf die künftigen Herausforderungen“, so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte. „Zumal es sich hier um eine Fusion bei exakt identischen Herausforderungen handelt.“

Die Banken haben in der Vergangenheit bereits einige Projekte zusammen erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen der aktuell durchgeführten EDV-technischen Umstellung wichtige Abläufe identisch aufgebaut.

"Fusion auf absoluter Augenhöhe"

„Diese Fusion erfolgt somit auf absoluter Augenhöhe und wir können unsere genossenschaftliche Beratungsqualität, die uns im Markt vor Ort charakterisiert, weiterführen“, unterstreichen die Vorstände der Genossenschaftsbanken. Ziel müsse es sein, dem Kostendruck entgegenzuwirken und zukünftig Doppelarbeiten zu vermeiden, damit die Banken weiterhin erfolgreich am Markt agieren können. Fusionsbedingte Kündigungen haben die drei Banken dabei ausgeschlossen.

Die Verschmelzung soll auf den Vertreterversammlungen im Mai 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019 beschlossen werden. Das neue Institut käme dann auf eine Bilanzsumme von rund 570 Millionen Euro. Die Vertreter der insgesamt rund 18.000 Mitglieder wurden bereits informiert, weitere Informationen folgen dann im kommenden Herbst.

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