Eine Person ins Krankenhaus gebracht

Brand in Keller ausgebrochen: Feuerwehr rettet Mann vor den Flammen

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Marsberg. Die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg sowie der Rettungsdienst rückten am Freitagnachmittag zu einem Kellerbrand in Marsberg ausrücken. Im Keller eines Wohngebäudes kam es zu einem Brand in unmittelbarer Nähe eines Ofens. Dort hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbrauchs ein älterer Mann auf, der sich nicht mehr allein retten konnte. Insgesamt rettete die Feuerwehr fünf Personen aus dem Gefahrenbereich.

Gegen 15.25 Uhr ging bei den Feuerwehrleuten aus Marsberg und Obermarsberg der Alarm ein, es wurde "unklare Rauchentwicklung" gemeldet. "Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage als Kellerbrand dar, insgesamt fünf Personen waren Rauchgas ausgesetzt", schildert Feuerwehrsprecher Ralph Pohle. 

In unmittelbarer Nähe eines Ofens im Keller war das Feuer ausgebrochen, Holzstücke und ein Holzstuhl gerieten in Brand. Deutliche Rauchentwicklung war die Folge. Ein Hausbewohner hielt sich in der Nähe des Brandherds auf, als das Feuer ausbrach. 

Nachbarn bemerken Brand frühzeitig

"Glücklicherweise bemerkten Nachbarn und Angehörige den Schadensfall frühzeitig. Diese setzten den Notruf ab und unternahmen eigene Rettungs- und Löschversuche. Dadurch konnte die im Keller befindliche Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gezogen werden", berichtet Pohle. 

Unter schwerem Atemschutz retteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann schließlich aus dem Keller. Die insgesamt fünf beteiligten Personen wurden in ein Nachbarhaus in Sicherheit gebracht und dort von Einsatzkräften des Rettungsdienstes auf eine Rauchgasentwicklung untersucht. Eine der betroffenen Personen wurde vorsorglich ins Marsberger Krankenhaus gebracht. 

Feuer schnell gelöscht

Den Brand selbst löschten die Feuerwehrleute ebenfalls unter Atemschutz binnen kürzester Zeit, Kleinlöschgerät und ein C-Rohr waren ausreichend. "Das Feuer war glücklicherweise nur kleineren Umfangs und breitete sich auch nicht weiter aus. Der Brandrauch breitete sich dagegen im gesamten Gebäude aus, sodass Keller und Wohnbereich mit Hochdrucklüftern gelüftet wurden", erklärt Pohle. 

Mit Messgeräten kontrollierten die Einsatzkräfte anschließend die betroffenen Bereiche. Die Messungen ergaben, dass die Bewohner in ihr Haus zurückkehren konnten. Insgesamt lief der Einsatz glimpflich ab, so die Bilanz der Feuerwehr. Etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren unter der Leitung von Frank Steker etwa eineinhalb Stunden im Einsatz.

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