Konzert in der Propsteikirche

Brücke ins neue Jahr: Chor „PopUp“ aus Detmold ist zu Gast in Marsberg

„PopUp“ aus Detmold spielen bei ihrem Konzert in Marsberg Lieder aus der Weihnachtszeit und fetzige Songs.

Marsberg. Der Chor „PopUp“ der Musikhochschule Detmold spielt auf Einladung der Marsberger Kantorei am morgigen Sonntag, 20. Januar, um 17 Uhr ein Konzert in Marsberg. War im vergangenen Jahr bei dem anderen Ensemble der Chorleiterin Prof. Anne Kohler die Propsteikirche schon bis auf den letzten Platz besetzt, so scheint in diesem Jahr der Ansturm, auch aus der Ferne, noch größer zu werden.

Und das Programm lässt erkennen, dass das Publikum auf seine Kosten kommen wird: Knapp zwei Drittel des Programms greift die auslaufende Weihnachtszeit auf. „Es kommt ein Schiff geladen“, „Es ist ein Ros“ und „Veni, veni Emmanuel“ zählen ebenso dazu wie „Home for christmas“ oder „Carol of the bells“. Mit „River“ oder „Get lucky“ wird es aber auch durchaus „fetziger“ werden. Der Chor schlägt damit die Brücke in die Zeit danach, ins neue Jahr, Einige Arrangements sind von den jungen Chormitgliedern selbst geschrieben.

Neben dem Gesamtchor wird es zwei Stücke geben mit Sologesang und Klavierbegleitung. Der Marsberger Propsteikantor Marcel Eliasch wird gleich zweimal zu hören sein mit Improvisationen über weihnachtliche Inhalte und damit sein großes Talent einmal mehr unter Beweis stellen.

National  und international ausgezeichnet

Das überregionale Interesse an diesem Pop- und Jazzchor und seiner Leiterin Anne Kohler wird dadurch gespeist, dass „PopUp“ immer wieder nationale wie international ausgezeichnet wird und zu begeistern vermag. Aktuell ist der Chor eingeladen, beim internationalen Chor-Symposion im nächsten Jahr in Auckland, Neuseeland, zusammen mit 23 anderen Chören aus der ganzen Welt zu singen. Er konnte sich unter mehr als 180 Chören, die sich allesamt dafür beworben hatten, durchsetzen. Aber vor Auckland kommt zuerst der Besuch in Marsberg.

Das Konzert beginnt am Sonntag, 20. Januar, um 17 Uhr. „Es lohnt sich, angesichts des Publikumsinteresses rechtzeitig in der Propsteikirche zu sein, um wirklich allen Liebhabern guter Musik die Teilnahme an dem Konzert zu ermöglichen“, so der Veranstalter. Der Eintritt ist frei.

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