Als Europaschule rezertifiziert

Carolus-Magnus-Gymnasium in Marsberg erhält Urkunde für internationales Engagement

Als Europaschule wurde das Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Marsberg – Das Carolus-Magnus-Gymnasium Marsberg ist für weitere fünf Jahre als Europaschule zertifiziert worden. Nach einer Begutachtung im vergangenen Jahr erhielt die Schule nun per Post die Rezertifizierungsurkunde von Schulministerin Yvonne Gebauer.

Damit ist das CMG weiterhin eine von rund 200 Europaschulen in NRW. Die erste Zertifizierung fand bereits im Jahr 2008 statt, eine Rezertifizierung erfolgte 2013. Im Rahmen der neuerlichen Rezertifizierung wurde nun bescheinigt, dass die Schule die hohen Anforderungen, die an eine Europaschule gestellt werden, mehr als erfüllt. Dabei geht es nicht nur darum, die bei der ersten Zertifizierung vorgestellten Aktivitäten fortzuführen, sondern auch um eine Weiterentwicklung bestehender Angebote. 

Angebot wurde weiterentwickelt

Verdient hat sich das Gymnasium diesen Erfolg vor allem durch ein vertieftes Fremdsprachenangebot, den bewährten bilingualen Zweig, in dem ab der Klasse 7 die Fächer Erdkunde und Geschichte zweisprachig unterrichtet werden und seine langjährige Partnerschaft mit dem Lycee Anatole France in Marsbergs Partnerstadt Lillers und den damit verbundenen jährlich stattfindenden Austauschbesuchen. 

Neu hinzugekommene Aktivitäten wie das Konzert der CMG Concert Band im Europaparlament in Brüssel und die musikalische Mitgestaltung der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Marsberg – Lillers im letzten Jahr sowie die wieder aufgegriffene Idee eines Auslandspraktikums – im April absolvierten drei Schülerinnen der Klasse 9 ihr Schülerbetriebspraktikum in Marsbergs französischer Partnerstadt – zeugen von der Weiterentwicklung des Europaprofils am CMG. Als nächstes ist bereits im Juli dieses Jahres eine fünftägige Fahrt der Qualifikationsphase nach Straßburg geplant. Schwerpunkt der Arbeit im nächsten Jahr soll vor allem die Ausweitung des Austauschprogramms und die Gewinnung neuer Partnerschulen im europäischen Ausland sein. Erste Kontakte wurden hier bereits geknüpft und der Grundstein damit gelegt.

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