Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen

„Wichtige Maßnahme zum Infektionsschutz“: Erneut absolutes Besuchsverbot im St.-Marien-Hospital  

„Zutritt verboten“ heißt es vorerst für die meisten Besucher des Klinikums Hochsauerland. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen ist es Angehörigen nach vorheriger Absprache mit den jeweiligen Klinik- oder Standortleitungen gestattet, das Krankenhaus aufzusuchen.
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„Zutritt verboten“ heißt es ab morgen auch für die meisten Besucher des St.-Marien-Hospitals Marsberg. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen ist es Angehörigen nach vorheriger Absprache mit der Stationsleitung oder dem Stationsarzt gestattet, das Krankenhaus aufzusuchen.

Ein absolutes Besuchsverbot für das St.-Marien-Hospital Marsberg gilt erneut ab Freitag, 23. Oktober. Haupt- und Nebeneingänge sind geschlossen. Die Entscheidung zu dieser Maßnahme basiert auf den zunehmenden Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Patienten im Hochsauerlandkreis.  

Marsberg - Personen, die ihre Angehörigen dringend mit Wäsche und Artikeln des täglichen Bedarfs versorgen müssen, können sich über die Klingel am Haupteingang an die Informationszentrale wenden. Dies gilt auch für Patienten mit Terminen in den Facharztpraxen im Erdgeschoss des Krankenhauses und für Angehörige mit Ausnahmeregelung für Besuche. Ausnahmen werden beispielsweise bei unbegleiteten minderjährigen Kindern oder bei lebensbedrohlich erkrankten Patienten gemacht. Diese Ausnahmegenehmigungen erteilt die Stationsleitung oder der Stationsarzt. Bei der medizinischen Versorgung gibt es keinerlei Einschränkungen. Alle Eingriffe finden planmäßig statt.

Für die Dauer des absoluten Besuchsverbots verzichten wir auf die Erhebung von Beiträgen für Telefon, WLAN und TV, damit die Patienten besser mit den Angehörigen kommunizieren können.

Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig

Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig: „Für die Dauer des absoluten Besuchsverbots verzichten wir auf die Erhebung von Beiträgen für Telefon, WLAN und TV, damit die Patienten besser mit den Angehörigen kommunizieren können.“

Stellvertretender Hausoberer Heinrich Lake: „Im Frühjahr reagierten die Betroffenen mit viel Verständnis auf das Verbot. Für die Geduld und die Disziplin danken wir der Bevölkerung sehr und bitten alle nochmals um Verständnis für diese wichtige Maßnahme zum Infektionsschutz.“

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