Bedeutendes Ereignise jährt sich zum 1250. Mal

Eroberung der Eresburg: Stadtrat beschließt Beitritt zu JubiläumsNetzwerk 2022

Rathaus in Marsberg
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Um die Eresburg sowie die Änderung eines Flächennutzungsplans ging es in der jüngsten Sitzung des Marsberger Stadtrates.

Historisches Ereignis in Obermarsberg: Im kommenden Jahr jährt sich die Eroberung der Eresburg und die Zerstörung der Irminsul durch Karl den Großen zum 1250. Mal. An den Vorbereitungen auf die Festivitäten beteiligt sich nun auch die Stadt Marsberg aktiv.

Marsberg - Bereits vor einiger Zeit hatte sich dafür eigens schon das JubiläumsNetzwerk 2022 gebildet, um dieses für Marsberg bedeutende Ereignis mit diversen Veranstaltungen gebührend zu feiern. Es besteht aus den Obermarsberger Vereinen, kirchlichen Organisationen und weiteren Vereinen aus dem Stadtgebiet. Geplant sind unter anderem eine Sonderausstellung, Fachvorträge, Konzerte, eine Laufveranstaltung, ein Tag der Landwirtschaft, eine lange Tafel, Festgottesdienste, sowie eine Glaubenswoche.

Die Stadt Marsberg hat nun in ihrer jüngsten Ratssitzung beschlossen, diesem Netzwerk beizutreten. Die Ratsmitglieder Johannes Renk und als Stellvertreterin Sandra Pohlmeyer werden die Stadt bei den Treffen des Netzwerks vertreten.

In trockenen Tüchern ist die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Neuaufstellung des Bebauungsplan Herfeld III in Meerhof. Das rund 2,2 Hektar große Baugebiet bietet Platz für circa 25 Baugrundstücke und soll in zwei Abschnitten erschlossen werden.

Standortsuche für Wohnmobilhafen

Die Stadt sucht zudem nach einem neuen Standort für den Wohnmobilhafen in Niedermarsberg. Angedacht sind zehn bis zwölf Einheiten inklusive einer Option zur Erweiterung. Ins Auge gefasst hatte man unter anderem einen Platz im Bereich des Diemelbogens. Der Betreiber der Reithalle, der diese Fläche gepachtet hat, meldete allerdings hier einen eigenen Bedarf an.

Die Stadt will nach weiteren alternativen Standorten suchen. Bislang betreibt die Stadt einen Wohnmobilparkplatz mit vier Stellplätzen neben der Dreifachturnhalle in der Trift. Dies entspreche weder von der Ausstattung noch von der Lage heutigen Anforderungen. Zudem erfahre der Wohnmobiltourismus in den letzten Jahren ein starkes Wachstum. Das Vorhaben geht auf einen Antrag von CDU und Grünen zurück.

Die Entscheidung, ob Marsberg am Projekt „Smart Cities – 5 für Südwestfalen“ teilnimmt, wie von der Marsberger Bürgergemeinschaft beantragt, soll hingegen erst im September fallen.

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