Neujahrsempfang wartet mit einigen Änderungen auf

Festlicher Start in das Jahr

Matthias Giller aus Giershagen erhielt die Ehrenamtskarte der Stadt Marsberg (mehr dazu auf Seite 2). Foto: Sens

Ein Neujahrsempfang der Stadt ohne den Bürgermeister – wie sollte das gehen? Das fragte sich so mancher, als er die Einladung bekam.

Die Verantwortlichen machten aus der Not aber nicht nur eine Tugend, sie schufen eine völlig neue Form des Empfangs, die bei den Gästen gut ankam.

Das fing damit an, dass in diesem Jahr nicht nur die üblichen Honoratioren der Stadt eingeladen waren, sondern alle Bürger. Dafür erhob die Stadt einen Eintritt von zehn Euro, der aber von den meisten Besuchern im Bewusstsein der klammen Lage der Stadt freizügig gezahlt wurde.

Im festlich geschmückten – und farbig ausgeleuchteten – Saal des Klosters Bredelar begrüßten der Stellvertretende Bürgermeister Johannes Wüllner und die Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters Maria Lindemann gemeinsam die Gäste.

Anstelle der sonst üblichen Neujahrsansprache des Bürgermeisters hatte man diesmal ein Podiumsgespräch der Gastgeber Lindemann und Wüllner sowie ein „Impulsinterview“ zum Thema kommunale Finanzen mit dem für die Marsberger Bilanzen engagierten Berater Thomas Baumeister aus Soest gesetzt. Dieser erklärte auf verblüffend anschauliche und leicht verständliche Weise, warum die Erstellung von Bilanzen und Jahresabschlüssen notwendig ist und warum sie so aufwendig sind.

Moderiert wurde der Abend launig und frisch von Andreas Melliwa. Dazwischen gab es immer wieder Unterhaltungsmusik von der Band „Flames“ des Marsberger Musikvereins sowie Gelegenheit zu anregenden Gesprächen.

Eine Fortsetzung finden Sie auf der ffi Seite 2 (Von Kristin Sens, marsberg@sauerlandkurier.de)

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