Nachlöscharbeiten dauern lange an

Feuerwehr im Großeinsatz: Lagerhalle brennt komplett nieder

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[Update 17.12 Uhr] Westheim - Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr: In Marsberg-Westheim ist am Montag eine Lagerhalle komplett niedergebrannt. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr dauerten noch lange an.

Die Leitstelle hatte kurz nach 11 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Gewerbebetrieb in der Industriestraße alarmiert und Sirenenalarm in Marsberg ausgelöst. Wie die Polizei eine halbe Stunde auf ihrem Twitter-Kanal meldete, waren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei dann bereits vor Ort.

Laut Polizei brannte die Lagerhalle, in der Papier gelagert worden sei, "in voller Ausdehnung". Mittlerweile ist klar: Sie ist komplett abgebrannt. Personen waren allerdings nicht in Gefahr, nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt. 

Etwa 50 Kräfte im Einsatz

Wie Feuerwehrsprecher Frank Steker im Gespräch mit dem SauerlandKurier erklärte, sei die Halle etwa 20x25 Meter groß. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Dach bereits eingestürzt und das Innere der Halle stand in Vollbrand.

Ein Innenangriff sei aufgrund der akuten Einsturzgefahr nicht mehr möglich gewesen. Daher habe die Feuerwehr laut Steker mit einem umfassenden Außenangriff den Fokus darauf gelegt, zu verhindern, dass die Flammen auf eine angrenzende weitere Halle übergreift. Dies gelang den Einsatzkräften - auch, weil eine Brandschutzwand dem Feuer standhielt. "In der Halle selbst war nichts zu retten", erklärte Steker. Insgesamt setzten die Brandschützer zu Hochzeiten bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute ein.

Insgesamt waren etwa 50 Kräfte des Löschzuges Marsberg sowie der Löschgruppen Westheim, Oesdorf, Meerhof und Essentho im Einsatz. Die Löschgruppen Obermarsberg und Erlinghausen besetzten währenddessen ihre Gerätehäuser und stellten so den Brandschutz sicher. 

Brandermittler haben Arbeit aufgenommen

Einige Feuerwehrleute waren noch länger vor Ort und mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Dabei wurde laut Steker auch ein Bagger eingesetzt, der die Brand-Trümmer auseinanderzog, damit die Einsatzkräfte weitere Glutnester ablöschen konnten. "Das wird auch noch ein bisschen dauern", sagte der Feuerwehrsprecher am späten Nachmittag.

Für die Bevölkerung bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr. "Lediglich die angrenzenden Bewohner sollen ihre Fenster und Türen geschlossen halten", hieß es auf Twitter. 

Brandermittler, die bereits vor Ort sind, nehmen nun die Ermittlungen zur Brandursache auf. Hierzu gibt es noch keine Informationen.

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