Neue Atmosphäre der Sachlichkeit im Stadtrat

„Gemeinsam für Marsberg“

„Was hier geleistet wurde, ist schon beeindruckend, das muss man unterstützen“, warb Bürgermeister Klaus Hülsenbeck um Zustimmung: Wie berichtet, plant der Sportverein SG Hoppecketal eine Übernahme der Schulturnhalle in Beringhausen, gegen Gewährung eines festen Betriebskostenzuschusses.

Da noch einige Fragen des Nutzungsvertrages ungeklärt waren, wurde die Entscheidung im Rat auf die nächste Sitzung im Januar vertagt. Die Ratsmitglieder signalisierten jedoch unisono ihre generelle Zustimmung zu der Nutzungsübertragung. Auch den Meerhofern, teilte die Verwaltung mit, habe man einen entsprechenden Vertrag für ihre Sporthalle angeboten; der Verein zeigte sich interessiert.

Das bedeutendste Ereignis der Ratssitzung war die einstimmige Verabschiedung des Haushaltes für das kommende Jahr sowie die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes.

Bürgermeister Hülsenbeck vermittelte Optimismus: „Es geht aufwärts: keine Nettoneuverschuldung im investiven Bereich und ein Schuldenabbau von 676.000 Euro.“ Die Investitionen erfolgen schwerpunktmäßig im Bereich von Schule, Sport und Kindergarten, bei der Feuerwehr, im Asylbereich und im Straßenbau.

Traditionsgemäß ergriffen die Fraktionssprecher aller Parteien die Gelegenheit zu einem Kommentar. Da bereits im Vorfeld Konsensgespräche zwischen Vertretern der Verwaltung und der Parteien stattgefunden hatten, dienten diese Statements diesmal nicht so sehr zur Abrechnung mit dem politischen Gegner oder der eigenen Profilierung, sondern hatten eher erläuternden Charakter.

Die Fortsetzung findet sich auf der ffi Seite 2 (Von Kristin Sens, marsberg@sauerlandkurier.de)

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