Wegen Corona

Geopark-Schulen: Zertifikate werden um zwei Jahre verlängert

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Die Franziskusschule Bruchhausen (hier bei der Zertifikatsübergabe vor drei Jahren) gehört zu den Schulen, die das Zertifikat „Geopark-Schule“ für weitere zwei Jahre tragen dürfen.

Die Corona-Pandemie beeinflusst seit über einem Jahr auch den Alltag an den Schulen. Lehrkräfte und die Schüler müssen mit zahlreichen Einschränkungen zurechtkommen. Insbesondere außerschulische Aktivitäten sind so gut wie gar nicht mehr möglich, zumindest nicht im Klassenverband oder in größeren Gruppen.

Bruchhausen/Marsberg – Themen wie Umweltbildung, Klimaschutz, achtsamer Umgang mit der Natur, aber auch die Sachgebiete des Geoparks müssen in dieser Zeit reduzierter Unterrichtsmöglichkeiten leider oft in den Hintergrund treten.

Der Nationale Geopark GrenzWelten setzt daher ein Zeichen und bietet den aktuellen Geopark-Schulen für die Zeit „nach Corona“ bestmögliche Unterstützung an. Umsetzen will der Geopark diese Unterstützung, indem er die bestehenden Zertifikate um zwei Jahre verlängert. Somit sind die Berliner Schule in Korbach, die Franziskus-Grundschule in Bruchhausen und die Sekundarschule in Marsberg weiterhin aktive Geopark-Schulen der GrenzWelten.

Kim Peis vom Projektbüro des Geoparks betont: „Alle drei Schulen haben die Themen des Geoparks vorbildlich in ihrem Schulalltag und im Unterricht verankert.“ Für die engagierte und kreative Arbeit der Schulleitung und der Lehrer bedanken sich die GrenzWelten sehr herzlich. „Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und sichern unsere tatkräftige Unterstützung zu“, ergänzt Kim Peis.

Das Zertifikat „Geopark-Schule“ soll Bildungsinstituten Anreize bieten, sich intensiver mit der regionalen Erdgeschichte, Natur und Kultur auseinander zu setzen; in den Lehrplänen der Schulen findet sich das Themenfeld unter dem Stichwort „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wieder. Der Geopark schafft den nötigen Raum und unterstützt mit Lehr- und Lernmaterialien sowie Tipps rund um Experimente und außerschulische Lernorte. Auch die naturpädagogisch fortgebildeten Geoparkführer stehen den Schulen als Experten in ihrer jeweiligen Region aktiv zur Seite.

Durch die Kooperation zwischen Schule und Geopark werden die naturwissenschaftlichen und interdisziplinären Kompetenzen gefördert sowie das Umweltbewusstsein und die regionalen Kenntnisse der Schüler gestärkt.

Weitere Infos

Interessierte können den Info-Flyer „Geologisch – jetzt Geopark-Schule werden!“ beim Projektbüro der GrenzWelten anfordern oder von der Homepage des Geoparks herunterladen. Für Fragen rund um den Geopark steht das Projektbüro unter Tel. 05631/954-512 oder E-Mail kim.peis@lkwafkb.de zur Klärung zur Verfügung.

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