Für die Ausbildung der Mitarbeiter

Großzügige Spende: Rolf Schlüter fördert den Hospizverein Marsberg

Rolf Schlüter (l.) übergibt den symbolischen Scheck an den Vorsitzenden des Hospizvereins, Jochem Dahle.

Marsberg. Große Freude herrscht beim Katholischen Hospizverein Marsberg. Rolf Schlüter spendete anlässlich seines 60. Geburtstages 1160 Euro zur Förderung der gezielten Ausbildung der Mitarbeiter des Vereins.

„Der Hospizverein leistet einen herausragenden Beitrag für schwerstkranke Menschen und von Verlust betroffene Familienangehörige im Stadtgebiet. Diese engagierte und professionelle Arbeit soll auch privat gefördert werden“, so Rolf Schlüter. Er liefert damit dem Verein die Möglichkeit, seine Tätigkeit zugunsten der Begleitung Schwerkranker und Sterbender erfolgreich fortzusetzen. Mit diesem Beitrag sichert er einen Teil der Kosten, die für die regelmäßige Fortbildung der Wegbegleiter notwendig sind. Vorgesehen sind für 2019 unter anderem folgende Themen: „Homöopathie in der Sterbebegleitung“, „Reflektierter Umgang mit belastenden Gefühlen und Gedanken in der Sterbebegleitung“, „Steigerung des Wohlbefindens im letzten Lebensabschnitt durch Musik“ und ein Filmabend zum Schwerpunkt Demenz. 

Durch ein gemeinsames Pilgern im August soll die spirituelle Seite der Gruppe verstärkt werden. Ein weiterer Teil der Spende dient der Finanzierung des Projektes „Hospiz macht Schule“. Dabei geht es um einwöchige Projektwochen in den Marsberger Grundschulen. Im Jahr 2018 fanden sie in den Grundschulen von Niedermarsberg und Giershagen statt, für Westheim werden sie im Zeitraum vom 14. bis 25. Januar durchgeführt. Es besteht Interesse, dieses Projekt in den Schulen zu wiederholen. An fünf Werktagen werden mit den Schülern die Themen „Werden und Vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurig-Sein“ und „Trost und Trösten“ altersgemäß erarbeitet und vertieft.

Zudem bereitet der Hospizverein für 2019 gegenwärtig seinen zweiten Hospiztag vor. Ein Referent soll diese Veranstaltung am 1. Juni in der alten Propstei attraktiver und intensiver gestalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare