Wolfgang Thiem aus Westheim ist neuer Stadtschützenkönig

Harter Kampf um die Krone

Evelin und Wolfgang Thiem freuten sich über die Stadtschützenkönigswürde.

„Dieser Weg wird kein leichter sein“, so Horst Becker, Ortsbürgermeister von Padberg, mit einem zwinkernden Auge zu den versammelten Schützen vor dem Festumzug durch das bergige Padberg. Und auch der Weg, die Würde des Stadtschützenkönigs zu erringen war kein leichter. Der Vogel hielt lange dagegen und gab erst nach etwa zwei Stunden nach.

Mit dem 304. Schuss bezwang Wolfgang Thiem von der Schützenbruderschaft St. Vitus Westheim den Vogel und holte ihn von der Stange. „Das war ein zähes Ding“, so der frischgebackene Stadtschützenkönig. Im Jahr zuvor hatte der 53-jährige selbstständige Bauunternehmer in Westheim den Vogel abgeschossen. Königin an seiner Seite war seine Frau Evelin. Wie schon bei dem Schießen im vergangenen Jahr hatte Wolfgang Thiem am vergangenen Samstag „selbstverständlich“ die Königswürde als Ziel vor Augen. Gemeinsam lösen er und seine fRau nun Hubertus Schwarz und Zunilda Moronta Lantigua als Stadtschützenkönigspaar ab. Seit 38 Jahren gibt es das Stadtschützenfest und es habe sich zu „einem Highlight im Sommer“ entwickelt, so Meinrad Göbel, Erster Vorsitzender der Padberger Schützen, die das Fest dieses Jahr ausrichteten. Besonders begrüßte er auch Josef Andree von den Obermarsberger Schützen, der sowohl als Schützenkönig der Schützen St. Peter und Paul am Umzug teilnahm als auch als 25-jähriger Stadtschützenjubelkönig. Ebenso begleiteten Gastvereine aus Messinghausen, Adorf und Rhenegge den Festzug. „Die Schützenvereine sind ein Musterbeispiel für ehrenamtliches Engagement“, lobte der stellvertretenden Bürgermeister Johannes Wüllner. Hier würden „Tradition und Werte erhalten und aktiv gelebt“ und jedes Schützenfest habe eine besondere und unverwechselbare Atmosphäre. Zu dieser Atmosphäre trugen musikalisch besonders die Blasmusik aus Niedersfeld sowie der Spielmannszug Blau-Weiß Niedermarsberg bei. Während des Festzuges unterhielten auch die Musikvereine aus den verschiedenen Ortschaften die Zuschauer am Straßenrand.

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