„Rekordverdächtige Zahlen“

„Heute-Journal“ mal anders: 50 Aktive standen bei kfd-Karneval in Erlinghausen auf der Bühne

Die Karnevalisten aus Erlinghausen sorgten mit ihrer Showeinlage für Stimmung in der Halle.

Erlinghausen. „Rekordverdächtige Zahlen“ meldet die kfd vom Karneval in Erlinghausen. Rund 50 Aktive von ganz jung bis ins hohe Alter standen auf der Bühne im Pater-van-Schaik-Haus, um die Zuschauer mit ihrem zweieinhalbstündigen Programm zu begeistern.

Den Einstieg machte Imker Conny (Moderatorin Katrin Schröder), dem seine Bienen kurzfristig abhanden gekommen waren. Mithilfe des Publikums konnten sie jedoch schnell wiedergefunden werden und die kfd-Helferinnen, in Anlehnung an Prinz und Imker Conrad Horn als Bienen verkleidet, marschierten ein. Im Anschluss durfte kfd-Vorsitzende Mechthild Müller das Dreigestirn Prinz Conrad (Horn), Jungfrau Undine (Uli Prior), Bauer Thomas (Schröder) und das Funkenmariechen Ulrike Iske sowie den Elferrat der EKG begrüßen.

Prinz Conrad wusste dann auch einiges in seiner Begrüßungsrede zu erzählen. Premiere feierte am Samstag der diesjährige Gardetanz der Funkengarde Blau-Weiß aus Marsberg unter begeistertem Applaus und Zugaberufen der Zuschauer. Die sechs Tänzerinnen begeistern unter der Leitung von Corinna Rosenkranz und Miriam Hofheinz bereits seit einigen Jahren auf der kfd-Bühne. Gleich im Anschluss waren auch schon die mit zehn Jahren jüngsten Schauspieler Maresa Müller, Finja Schröder und Katharina Mänz auf der Bühne und präsentierten ihren selbst eingeübten Sketch mit dem völlig neuen Umweltschutzansatz der nachfüllbaren Banane.

Verena und Sven Kuhl, nicht nur auf der Bühne, sondern auch im wahren Leben verheiratet, ließen die Zuschauer bei einem Dialog über die Frage „Schatz, was machst du wenn ich mal tot bin“ am Frühstückstisch teilhaben. Weiter ging es temporeich mit der neugegründeten Showtanz-Jugendgarde der KLJB und ihrem Showtanz „Good girls, bad girls“. Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei der Erlinghauser Prunksitzung tanzten sich die zwölf jungen Damen unter Leitung von Laura Buchstein und Elisabeth Plempe auch bei der kfd in die Herzen der Zuschauer.

Dorfklatsch darf nicht fehlen

In einer launigen Büttenrede machte Änne aus Erlingsen (Monika Prior) Werbung für das kommende Gehwägelchen-(Rollator-)Rennen rund um die Erlingser Kirche und das Jugendheim, natürlich mit allem, was zu einem richtigen Rennen dazugehört – Dopingkontrolle, Boxenstopp und so weiter.

Bei einem Karnevalsprogramm darf natürlich auch der Dorfklatsch, im „kfd Helau Journal“ durch Daniela Simon und Juliane Schröder als Gundula Gause und Claus Kleber präsentiert, nicht fehlen. Nicht nur der amtierende Schützenkönig oder der Geburtstag Pastor Elbrachts, sondern auch der mittlerweile wieder abgebrochene Versuch der Verkehrsänderung in Marsberg wurden unter anderem thematisiert.

Eine besondere Freude machte den Zuschauern kfd-Präses Pastor Christian Elbracht mit seiner Büttenrede „Der Gartenfreund“. Im nachfolgenden Restaurant-Sketch versuchte ein Regisseur (Daniela Mänz) eine einzige Szene mit seinen Schauspielern Rita Kemmerling, Verena Kuhl, Anette Schröder und Ingo Sauerland leider erfolglos in den Kasten zu bekommen.

Spontan hatte sich Waltraud Aßhauer überlegt, das Programm mit ihrer Version des Erlkönigs zu bereichern. Mit ihrem Stepptanz „Das bisschen Haushalt“ überzeugten Daniela Simon und Juliane Schröder und wischten praktischerweise gleich die Bühne für den nächsten Beitrag. Diesen bestritten Dorothee Simon, Sina Schröder, Daria Simon, Franziska Schröder, Luisa Schröder, Gisa Schröder, Pauline Fester, Anika Aßhauer und Emelie Prior in Teamleistung. Ziel war es, die mit Bewegungen dargestellten Berufe in einer Reihe so aufzuführen, dass niemand zu Schaden kommt, was gar nicht so einfach war.

Die kfd-Helferinnen, diesmal als Männer verkleidet, nahmen anschließend in ihrem Gesangsbeitrag den aktuellen Trend „Thermomix“ auf die Schüppe.

Zum Abschluss des Programms wartete noch ein besonderer Leckerbissen auf die Zuschauer: In einer multimedialen Aufführung wurde eine wahre Begebenheit des vergangenen Häuserkarnevals in einem eigens produzierten Kurzfilm sowie Live-Gesangseinlage von Maria Feldhoff, Johanna Plempe, Nina Vorsmann und Fabiola Schröder zum Besten gegeben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen waren dabei ausdrücklich erwünscht. Musikalisch wurden die Karnevalsveranstaltungen durch Eva Wallmeier mit dem Akkordeon begleitet.

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