1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Marsberg

Irish Folk & Modern Folk: „Tone Fish“ in Obermarsberg 

Erstellt:

Kommentare

„Tone Fish“ in Obermarsberg
Mal feinfühlig, mal kräftig, mit männlichem und weiblichem Gesang in perfekter Mehrstimmigkeit, sorgt die Band für ein Wechselbad der Gefühle zwischen Irlandromantik und Pub Stimmung. © Privat

Irish Folk und Modern Folk erwartet Interessierte am Freitag, 5. November um 19 Uhr in der Aula des Museums der Stadt Marsberg in Obermarsberg. Karten sind im Vorverkauf in der Bücherei Podszun für 17 Euro oder an der Abendkasse für 19 Euro erhältlich.

Obermarsberg – Wer glaubt, Folk ist Sitzmusik, hat „Tone Fish“ noch nicht gehört.

Die Band hat seit der Gründung 2014 rund 300 Konzerte in ganz Deutschland in den Beinen und bereits vier CDs auf herausgebracht.

Spielfreude und ganz eigener Sound

Live infiziert „Tone Fish“ das Publikum mit ihrer Spielfreude und einem ganz eigenen Sound. Stillhalten war gestern. Es gibt viel Tempo, aber auch einfühlsame Balladen. Irische Musik klingt bei „Tone Fish“ verblüffend anders und die eigenen Songs öffnen eine neue musikalische Schublade – folkig, keltisch, rockig, metallisch.

Prägend sind der mehrstimmige Gesang und vor allem die einzigartige Stimme von Michaela Jeretkzy, deren Mezzo-Sopran das Publikum regelmäßig verzaubert. Jochen Siepmann gibt der Band den unverwechselbaren Beat, der an vorbeirauschende Züge erinnert. Jonas Peters am Bass gibt auch mal den Headbanger und Bandgründer Stefan Gliwitzki führt augenzwinkernd und humoresk durch das Programm.

Musikalische Reise in das Land der grünen Wiesen, Mythen und Pubs

Iren sind sie nicht. Doch in einer romantischen Landschaft, wo jeder Berg und jeder Fluss seine eigene Sage hat, sind die Musiker von „Tone Fish“ auch aufgewachsen: Die Band kommt aus der Rattenfängerstadt Hameln. Vielleicht macht genau das den Erfolg der irischen Nächte der Hamelner Folkband Tone Fish aus. Wie sehr erfahrene Reiseführer nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise in das Land der grünen Wiesen, Mythen und Pubs mit Irish-Flutes, Bouzouki, Gitarre, Akkordeon und Cajon/Snare.

Mal feinfühlig, mal kräftig, mit männlichem und weiblichem Gesang in perfekter Mehrstimmigkeit, sorgt die Band für ein Wechselbad der Gefühle zwischen Irlandromantik und Pub Stimmung. Die Reaktionen des Publikums reichen von inbrünstigem Mitsingen, Tanzen, tränenreicher Ergriffenheit bis rotwangiger Begeisterung.

Pub-Hits wie „Drunken Sailor” oder „Whiskey in the Jar”

Die Band kennt die Erwartungen eines deutschen Irish Night Publikums genau. Pub-Hits wie „Drunken Sailor” oder „Whiskey in the Jar” fehlen ebenso wenig wie von Heimweh durchtränkte Auswanderersongs. Dramaturgisch geschickt platzierte Welthits von Sting, Metallica oder Mark Knopfler im irischen Gewand runden das stimmungsvolle Programm ab.

Auch interessant

Kommentare