Gottesdienste dürfen nicht mehr stattfinden

Kirchengemeinden in Marsberg zu den Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

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Leere Kirchen: Wegen des Coronavirus dürfen zurzeit keine Gottesdienste und Andachten stattfinden.

Marsberg - Die evangelische und katholischen Kirchengemeinden in Marsberg weisen darauf hin, dass bis auf Weiteres alle Veranstaltungen in den Gemeindehäusern ausfallen. Auch Gottesdienste und Andachten dürfen zurzeit nicht stattfinden.

Die evangelische Kirchengemeinde gibt bekannt:

Die Emmauskirche Marsberg und die Christuskirche in Bredelar sind tagsüber für das persönliche Gebet geöffnet. Weil kein Gottesdienst stattfindet, wird auf der Homepage der Kirchengemeinde (www.marsberg.ekvw.de) regelmäßig ein Beitrag zum Predigtext des jeweiligen Sonntags zu finden sein. Gern wird dieser auf Anfrage auch per Post zugesandt. 

Ebenso werden die begonnenen Passionsandachten auf der homepage fortgesetzt. Besuche des Besuchsdienstkreises und der Pfarrerinnen und Pfarrer finden bis auf Weiteres nicht statt. Für Beerdigungen gelten besondere Regeln. 

Auch das Gemeindebüro ist nicht mehr für Publikumsverkehr geöffnet. Anliegen sollen bitte telefonisch an das Büro (Tel. 0 29 92/33 47) oder per E-Mail: gemeindebuero.marsberg2@evkirche-so-ar.de Bei Bedarf nach einem seelsorglichen Gespräch sind Pfarrerin Günther (Tel. 0 29 92/ 30 93), Vikarin Pferdmenges (Tel. 0 29 51/93 21 21) oder Pfarrer Pape (Tel. 0 29 91/ 96 22 98) telefonisch erreichbar. Menschen, die Unterstützung brauchen, weil sie zum Beispiel Sorge haben, das Haus zu verlassen, können sich ebenfalls telefonisch melden. "Wir werden nach Möglichkeiten suchen, Unterstützung zu organisieren", so die Kirchengemeinde. Weitere aktuelle Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Auch die katholische Kirchengemeinde informiert:

„Anders, aber nicht weniger intensiv“, so ist die Grußbotschaft des Erzbischofs zur aktuellen Lage überschrieben. "Das soll auch für uns in Marsberg gelten", so die Kirchengemeinde. "Als Kirchengemeinden sind wir natürlich und ganz besonders in dieser Zeit für Sie da, wenn auch unter veränderten Vorzeichen. Schmerzlich trifft uns das Verbot öffentlicher Gottesdienste."

Auf der Homepage des Pastoralen Raumes (www.katholische-kirche-marsberg.de) wird auf die Übertragung von Gottesdiensten in Internet, Radio und Fernsehen hingewiesen. Zusätzlich wird aus Marsberg montags bis freitags um 18 Uhr, samstags und sonntags um 10.30 Uhr eine heilige Messe, die von den hiesigen Priestern im Wechsel für alle Lebenden und Verstorbenen, für Gesunde und Kranke gefeiert wird, im Internet auf dem Youtube-Kanal „Pastoraler Raum Marsberg“ übertragen. Die bestellten Messintentionen werden an den entsprechenden Tagen von den Priestern in ihrer stillen Messe gefeiert. Weiterhin können Messen - wie gewohnt - per Briefumschlag, oder per Mail, bzw. telefonisch zu den üblichen Bürozeiten im Pfarrbüro bestellt werden. Weiterhin sind die Kirchen zum Gebet geöffnet. Es liegen in den Gotteshäusern Fürbittenbücher aus, in denen Anliegen mitgeteilt werden können. Diese werden dann in das Gebet der Privatmesse eingeschlossen.

In der Sakristei der Propsteikirche wird täglich von 17 bis 17.30 Uhr Gelegenheit zum Beicht- und / oder Seelsorgegespräch angeboten. Die Priester stehen natürlich auch außerhalb dieser Zeit für das persönliche Seelsorgegespräche, die Beichte und selbstverständlich für Krankensalbungen, Versehgänge etc. zur Verfügung. Per E-Mail oder telefonisch sind alle Hauptamtlichen unter den bekannten Daten erreichbar. Im Notfall hilft Ihnen das St.-Marien-Hospital, Tel. 02992-6050, weiter.

"Insbesondere wollen wir in dieser Zeit nicht die Älteren, Kranken und alleinstehenden Menschen vergessen, die unserer Mithilfe zur Bewältigung des Alltags besonders bedürfen. Wer Unterstützung bei Einkäufen, Botengängen und Fahrten zum Beispiel zum Arzt benötigt, melde sich bitte beim zuständigen Ortsgeistlichen (für Niedermarsberg bitte unter Tel. 0 17 0/2 82 99 21) oder der örtlichen Caritas.

"Gehen wir mit vereinten Kräften ruhig, besonnen und mit Gottvertrauen durch die vor uns liegende Zeit im Wissen darum, dass jeder Karfreitag in einem Ostermorgen mündet", so Propst Meinolf Kemper im Namen der Kirchengemeinde.

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