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„Menschenleben in Gefahr“: Großer Brand-Einsatz der Feuerwehr im Sauerland

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Wohnhaus-Brand in Marsberg
In Marsberg brannte das Dach eines Wohnhauses. Die Feuerwehr war mit 70 Kräften im Einsatz. © Feuerwehr Marsberg

Großer Feuerwehr-Einsatz in tiefster Nacht: In Marsberg-Oesdorf brannte ein Wohnhaus. Zunächst war unklar, ob sich die Bewohner hatten retten können.

Marsberg - Großer Feuerwehr-Einsatz in Marsberg: Mitten in der Nacht brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses im Ortsteil Oesdorf. Zunächst war nicht klar, ob sich noch Personen in dem Bungalow befinden.

Der Notruf erreichte die Feuerwehr gegen 3.10 Uhr in der Nacht zu Donnerstag (7. Oktober). Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand in einem kleinen, eingeschossigen Bungalow in Marsberg-Oesdorf. Da beim Absetzen des Notrufs noch unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten, wurde mit dem entsprechenden Alarmstichwort „Menschenleben in Gefahr“ eine große Zahl an Rettungskräften in Bewegung gesetzt.

Marsberg/HSK: Großer Feuerwehr-Einsatz in Oesdorf

Als die Feuerwehrleute eintrafen, stand ein Teil des Dachstuhls um den Kamin herum in Brand. Die Bewohner hatten sich jedoch selbständig ins Freie retten können. Alle blieben unverletzt. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete die Lage im Inneren des Gebäudes. Der Dachstuhl wurde von außen mit einem Strahlrohr über die Drehleiter bekämpft.

Der Brand war nach kurzer Zeit unter Kontrolle, allerdings erwies sich die Öffnung der Dachhaut als notwendig: Mit weiteren Glutnestern und Brandherden war zu rechnen, es bestand die Gefahr, dass sich das Feuer durch Dämmmaterial weiter ausbreitete. Daher mussten Teile des Daches abgedeckt werden, die betroffenen Bereiche wurden mit Wärmebildkameras kontrolliert. Glutnester konnten so aufgespürt, entfernt und abgelöscht werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet und mit Messgeräten auf giftige Gase untersucht.

Gastherme fängt Feuer, danach brennt der Dachtstuhl

Nach Angaben der Hausbewohner hatte eine Gastherme angefangen zu brennen. Sie hatten noch selbstständig die Gaszufuhr zur Therme schließen können, bevor sie das Haus verließen. Die spätere Erkundung durch Experten bestätigte den Brand der Therme. Warum sie Feuer fing, ist unklar.

Etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit zehn Fahrzeugen unter der Leitung von Wehrleiter Josef Straub bis in den frühen Morgen im Einsatz. Vier Trupps mussten für die Löscharbeiten unter Atemschutz vorgehen. Im Einsatz waren die Löschgruppen aus dem Löschbezirk Nord sowie der Löschzug Marsberg.

Nach dem Brand in einer Halle der Feuerwehr in Olsberg sind die Fahrzeuge fast alle unbrauchbar. Die Halle wurde begutachtet.

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